{"id":11432,"date":"2025-08-29T12:00:00","date_gmt":"2025-08-29T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=11432"},"modified":"2025-08-27T16:09:28","modified_gmt":"2025-08-27T14:09:28","slug":"barbara-hannigan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2025\/08\/29\/barbara-hannigan\/","title":{"rendered":"\u201eIch muss nichts mehr beweisen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ihr Markenzeichen: die Doppelrolle als S\u00e4ngerin und Dirigentin. Das St\u00fcck: die Monooper <strong>\u201e<\/strong>La voix humaine<strong>\u201c<\/strong> von \u00adFrancis Poulenc, mit der sie seit \u00fcber zehn Jahren auf der ganzen Welt f\u00fcr Furore sorgt, zuletzt in Erl. Wir sprachen mit der kanadischen S\u00e4ngerin und Multik\u00fcnstlerin \u2013 \u00fcber neue Herausforderungen, spontane Entscheidungen und die <strong>\u201e<\/strong>Kunst<strong>\u201c<\/strong>, den richtigen Zeitpunkt daf\u00fcr zu finden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Interview Simon Chlosta<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>In diesem Jahr sind Sie mit dem Polar Music Prize ausgezeichnet worden, einem der wichtigsten Preise f\u00fcr klassische Musiker. Einerseits sicher eine gro\u00dfe Ehre, andererseits klingen solche Preise immer auch ein bisschen nach \u201eLebenswerk\u201c. An welchem Punkt Ihres Lebens oder ihrer Karriere sehen Sie sich \u00adaktuell?<\/strong><br>Ich hatte zun\u00e4chst denselben Gedanken, als ich davon erfuhr: Ist das jetzt schon ein Preis f\u00fcr mein Lebenswerk? Ich habe doch noch 30 Jahre vor mir, warum geben sie ihn mir jetzt? Aber dann haben mich die Organisatoren beruhigt und gesagt, auch wenn der Preis oft erst an Menschen am Ende ihrer Karriere vergeben wird, steht er einfach f\u00fcr das, was ich bisher erreicht habe. Und da sind ja so viele Aspekte: das Singen, das Dirigieren, meine Arbeit als Mentorin. Ich habe auf jeden Fall noch viel zu tun und viele Ideen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche zum Beispiel?<\/strong><br>Es gibt zum Beispiel eine ganze Reihe von Komponistinnen und Komponisten, mit denen ich gerne zusammenarbeiten w\u00fcrde. Und dann werde ich ja ab der Saison 2026 auch Chefdirigentin beim Island Symphony \u00adOrchestra. Das ist eine ganz neue Erfahrung f\u00fcr mich, denn obwohl ich jetzt schon zehn Jahre Erste Gastdirigentin in G\u00f6teborg und neuerdings auch in Lausanne bin und au\u00dferdem eng mit Orchestern in London, \u00adM\u00fcnchen und Kopenhagen zusammenarbeite, war ich bislang noch nirgendwo K\u00fcnstlerische Leiterin. Das ist etwas ganz anderes und eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr mich, die ich gerne annehme, um zu sehen, wohin sie mich f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haben Sie denn schon konkrete Pl\u00e4ne mit ihrem neuen Orchester?<\/strong><br>O Gott, ja, jede Menge Pl\u00e4ne. Viel zu viele! Ich war letztes Jahr schon dreimal dort und habe viel mit ihnen telefoniert, um das k\u00fcnftige Programm zu planen. Die erste Saison ist jetzt im Grunde genommen fertig, wir m\u00fcssen nur noch die Programme f\u00fcr die Gastdirigenten und -k\u00fcnstler festlegen. Das ist sehr viel Detailarbeit, da muss man einfach immer am Ball bleiben, man kann das nicht einfach delegieren. Aber ich bin da sehr engagiert. Ich arbeite parallel auch schon an meiner zweiten Saison und \u00fcberlege mir, wie ich unsere Pr\u00e4senz in Island und auf internationaler Ebene gestalten m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist es eigentlich manchmal nervig, so weit im Voraus zu planen? Sie m\u00fcssen ja heute schon wissen, worauf Sie in zwei oder drei Jahren Lust haben und was Sie singen oder dirigieren wollen? W\u00e4re man da nicht manchmal gern etwas spontaner?<\/strong><br>Stimmt schon, wir planen sehr weit im Voraus, was manchmal frustrierend sein kann. Andererseits habe ich es geschafft, auch innerhalb dieser langfristigen Strukturen Raum f\u00fcr Spontaneit\u00e4t zu schaffen. Ich kann also immer noch Programme \u00e4ndern, Dinge hinzuf\u00fcgen und meine Kollegen anrufen und sagen: \u201eHey, lasst uns dies oder jenes machen.\u201c Ich sch\u00e4tze mich daher sehr gl\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"898\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-1024x898.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11436\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-1024x898.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-300x263.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-768x673.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-870x763.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-600x526.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-500x438.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9-800x701.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/TFE_Blaubart_Voix_Foto-Monika-Rittershaus-9.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u201eLa voix humaine\u201c \u2013 Neuproduktion von Claus Guth bei den Tiroler Festspielen Erl 2025 (Foto Monika Rittershaus)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Um noch einmal kurz zur\u00fcckzublicken: In der vergangenen Saison haben Sie gleich mehrfach \u201eLa voix humaine\u201c von Francis Poulenc aufgef\u00fchrt, zuletzt bei den Tiroler Festspielen in Erl. Diese Monooper, in der sich eine Frau am Telefon von ihrem Geliebten trennt, begleitet Sie schon sehr lange, auch in der n\u00e4chsten Saison steht sie wieder in ihrem Kalender. Was ist so besonders an diesem Werk, dass Sie es immer wieder auff\u00fchren?<\/strong><br>Ja, ich singe diese Partie jetzt schon seit mehr als zehn Jahren. Die Handlung ist schnell erz\u00e4hlt, aber der Kern des St\u00fcckes ist nat\u00fcrlich ein anderer. Es geht es um Liebe und Verlust, um Isolation und die Angst, allein zu sein. Der Text von Jean Cocteau, den Poulenc vertont hat, ist einfach unglaublich, weil er einem so viel Dramaturgie bietet, mit der man sich auseinandersetzen kann \u2013 und weil die Figur st\u00e4ndig dar\u00fcber spricht, was wahr ist und was eine L\u00fcge. Neulich hat mir jemand nach einer Auff\u00fchrung gesagt: \u201eEine L\u00fcge ist sehr einfach, und die Wahrheit ist unglaublich komplex.\u201c Und ich dachte: \u201eOh, das ist ein wirklich guter Satz, denn so ist der Mensch irgendwie.\u201c Und so darf man auch nicht alles, was die Frau sagt, f\u00fcr wahr halten. Das macht es so interessant.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben das St\u00fcck auch schon selbst dirigiert und dabei gleichzeitig den Part der Frau gesungen, umgeben von Videoleinw\u00e4nden, auf denen Sie selbst zu sehen sind \u2026<\/strong><br>Ja, das ist die Version, die ich am h\u00e4ufigsten auff\u00fchre, weil sie sehr gefragt ist. Allein in der n\u00e4chsten Saison werde ich sie in New York, Prag, Istanbul und in der Scala in Mailand auff\u00fchren, immer mit verschiedenen Orchestern. Es ist wirklich eine besondere Version, weil sie das St\u00fcck auf eine andere Ebene hebt. Und bisher gab es auch noch nie etwas Vergleichbares, bei dem die Dirigentin die gesamte Oper singt und \u00fcber drei im Orchester platzierte Videokameras mit den Live-Bildern interagiert. Die Umsetzung war 2021 eine gro\u00dfe Herausforderung, aber auch sehr spannend \u2013 und sie ist bis heute eine kraftvolle und emotionale Art der Darbietung geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klingt nach einem perfekten Barbara-Hannigan-St\u00fcck! Haben Sie manchmal das Gef\u00fchl, dass ein Werk, auch wenn es schon etwas \u00e4lter ist, so gut zu Ihnen passt, als w\u00e4re es gerade erst f\u00fcr Sie geschrieben worden?<\/strong><br>Eigentlich f\u00fchlt sich jedes St\u00fcck, das ich auff\u00fchre, f\u00fcr mich wirklich neu an, auch wenn es von Berlioz oder Beethoven ist. Der Grund daf\u00fcr ist, dass ich immer von der Partitur ausgehe und mich nicht nach bestimmten Auff\u00fchrungstraditionen richte, die durch andere Interpreten bekannt geworden sind, ganz gleich, ob es sich um eine Urauff\u00fchrung oder um ein Barockst\u00fcck handelt. Ich habe schon mit so vielen Komponisten zusammengearbeitet, und auch sie lenken mich immer wieder zur\u00fcck zur Partitur und nicht etwa zu der Art und Weise, wie es der letzte S\u00e4nger oder Dirigent m\u00f6glicherweise interpretiert hat. Niemand sagt mir, dass ich es so singen soll, wie es jemand anderes getan hat oder wie es auf dieser oder jener Aufnahme zu h\u00f6ren ist. Die Komponisten halten sich an ihre Partitur, also tue ich das auch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommen wir noch einmal auf Ihre Doppelrolle als S\u00e4ngerin und Dirigentin zu sprechen. Hat sich da in den vergangenen Jahren etwas ge\u00e4ndert in Bezug auf das Verh\u00e4ltnis oder der Balance zwischen diesen beiden Professionen?<\/strong><br>Als ich mit dem Dirigieren anfing, hatte ich eine Vollzeitkarriere als S\u00e4ngerin, da blieb also nicht viel Zeit daf\u00fcr. Dann wurde es irgendwann 50\/50, und schon bald waren es eher 75 Prozent Dirigieren und 25 Prozent Singen. Ich habe mich dann sehr bem\u00fcht, nicht auch bei jedem Dirigierprogramm zu singen, teils, um meine Stimme zu schonen, teils weil ich nicht immer nur die singende Dirigentin sein wollte. Im letzten Jahr ging es nun wieder mehr in Richtung Singen, und mir wurde auch klar, dass jetzt alle wissen, dass ich beides kann und ich nichts mehr beweisen muss. Jetzt ist es wieder einigerma\u00dfen ausgeglichen und das finde ich gro\u00dfartig. In der kommenden Saison habe ich auch wieder viel Gesang im Programm, darunter eine gro\u00dfe Tournee mit meinem Klavierpartner Bertrand Chamayou, aber auch, wenn ich mit Orchestern auftrete. Es gab bestimmte St\u00fccke, die ich unbedingt auff\u00fchren wollte, also habe ich die Orchester einfach angerufen und gesagt: \u201eWir m\u00fcssen das Programm \u00e4ndern.\u201c So viel zum Thema Spontaneit\u00e4t: Es geht also, wenn man will!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"713\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-1024x713.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11435\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-1024x713.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-768x534.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-870x605.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-600x418.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-500x348.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve-800x557.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-4-c-MarcoBorggreve.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Concertgebouw Amsterdam, 2017 (Foto Marco Borggreve)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nnten Sie sich auch vorstellen, irgendwann nur noch zu dirigieren? Immerhin werden Dirigenten ja oft sehr alt, w\u00e4hrend die B\u00fchnenkarriere einer S\u00e4ngerin begrenzt ist.<\/strong><br>Wenn ich das vor zwei Jahren gefragt worden w\u00e4re, h\u00e4tte ich gesagt: \u201eO ja, auf jeden Fall werde ich irgendwann mit dem Singen aufh\u00f6ren.\u201c Jetzt habe ich sehr gemischte Gef\u00fchle dabei, weil ich denke, dass die Entscheidung, dass eine Stimme nicht mehr h\u00f6renswert ist, eine sehr gro\u00dfe Entscheidung ist \u2013 sowohl f\u00fcr das Publikum als auch f\u00fcr die Person selbst. Und schauen wir uns S\u00e4ngerinnen wie Joni Mitchell an, die immer noch singt, obwohl sie sogar einen Schlaganfall hatte. Sie hat ihre Stimme durch das Singen zur\u00fcckgewonnen, wenn auch nicht mehr das ganze Register, aber die Leute wollen sie h\u00f6ren. Nat\u00fcrlich kann ich in zehn Jahren wahrscheinlich keine Lulu mehr singen, aber bestimmt wird es etwas anderes f\u00fcr mich geben. Ich denke also, wenn ich singen will, sollte ich singen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neben Ihrer Arbeit als S\u00e4ngerin und Dirigentin sind Sie auch als Lehrerin und Mentorin sehr aktiv. Sie geben Meisterkurse und haben sogar Ihr eigenes F\u00f6rder-Programm \u201eEquilibrium\u201c, mit dem Sie junge Musikerinnen und Musiker auf eine Solistenkarriere vorbereiten. Au\u00dferdem kehren Sie als \u201eJuilliard Creative Associate\u201c an die Juilliard School in New York zur\u00fcck. Was genau werden dort Ihre Aufgaben sein? Gibt es den einen speziellen Tipp, den Sie all Ihren Studenten mitgeben?<\/strong><br>Ich denke, das Wichtigste ist wirklich, sich selbst treu zu bleiben. Aber das muss eine bewusste Authentizit\u00e4t sein, es geht nicht um Narzissmus oder um \u201eIch, ich, ich\u201c. Es geht eher um die innere Wahrheit, und das zeigt sich in der Art und Weise, wie wir mit der Musik umgehen, wie wir unseren K\u00f6rper als Instrument einsetzen, wie wir eine physische Verbindung zur Musik aufbauen. Ich \u00fcbe mit den Musikern zum Beispiel immer die Atmung, nicht nur mit S\u00e4ngern, auch mit den Orchestern rede ich viel dar\u00fcber. Ja, Atmung ist f\u00fcr jeden Musiker wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haben Sie eigentlich schon einmal dar\u00fcber nachgedacht, zu komponieren? Immerhin haben Sie in diesem Jahr ein Werk f\u00fcr das Verbier Festival mit dem Titel \u201eAt the Fair\u201c arrangiert.<\/strong><br>Ja, das war zwar ein Arrangement, es gab aber auch komponierte Teile darin. Vor langer Zeit habe ich sogar mal Kompositionsunterricht gehabt, allerdings nicht mit dem Ziel, Komponistin zu werden. In der Highschool habe ich dann eher aus pragmatischen Gr\u00fcnden gelernt, wie man Arrangements erstellt, weil wir St\u00fccke auff\u00fchren wollten, f\u00fcr die wir weder die finanziellen Mittel hatten noch die Rechte an bestehenden Arrangements erwerben konnten. Ich war damals etwa 17 Jahre alt, und jetzt ist es ein bisschen so, als w\u00fcrde ich dorthin zur\u00fcckkehren. Es macht mir Spa\u00df, also mal sehen, was kommt!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:80px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:22px\"><strong><strong><strong><strong>Dieser Artikel ist eine Leseprobe aus unserer Ausgabe September\/Oktober 2025<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/print-ausgabe-05-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Print-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong> | <strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/pdf-ausgabe-05-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Barbara Hannigan<\/p>","protected":false},"author":14,"featured_media":11438,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tpgb_global_settings":"","_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[86,1804],"tags":[],"class_list":["post-11432","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege","category-beitraege-2025"],"tpgb_featured_images":{"full":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-1-c-MarcoBorggreve_kl.jpg",1500,844,false],"tp-image-grid":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-1-c-MarcoBorggreve_kl-700x700.jpg",700,700,true],"thumbnail":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-1-c-MarcoBorggreve_kl-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-1-c-MarcoBorggreve_kl-300x169.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-1-c-MarcoBorggreve_kl-768x432.jpg",600,338,true],"large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Barbara-Hannigan-1-c-MarcoBorggreve_kl-1024x576.jpg",600,338,true],"default":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/plugins\/the-plus-addons-for-block-editor\/assets\/images\/tpgb-placeholder.jpg"},"tpgb_post_meta_info":{"get_date":"29. 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