{"id":5196,"date":"2021-02-28T18:50:00","date_gmt":"2021-02-28T17:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=5196"},"modified":"2021-02-28T23:06:44","modified_gmt":"2021-02-28T22:06:44","slug":"daenische-wiederentdeckung-von-europaeischem-rang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2021\/02\/28\/daenische-wiederentdeckung-von-europaeischem-rang\/","title":{"rendered":"D\u00e4nische Wiederentdeckung von europ\u00e4ischem Rang"},"content":{"rendered":"<p>Diese Oper hat es nun wirklich nicht verdient, im Dunkel der Vergangenheit zu versinken. Fast hundert Jahre war die \u201eKleopatra\u201c-Partitur des d\u00e4nischen Komponisten August Enna (1859-1939) in den Archiven verschwunden. Jetzt hat sie Philipp Kochheim zu neuem Leben erweckt. Der deutsche Theatermann ist zurzeit Intendant der d\u00e4nischen Tourneeb\u00fchne \u201eDen Jyske Opera\u201c mit Sitz in Aarhus. Mit seinem ambitionierten Projekt, unbekannte oder vergessene d\u00e4nische Opernwerke wieder auf die B\u00fchne zu bringen, erfuhr auch die hochromantische Oper \u201eKleopatra\u201c ihr Comeback. Das d\u00e4nische Label DaCapo, hier vertreten durch Naxos, brachte nun ein Jahr nach der B\u00fchnenpremiere eine CD als Welt-Ersteinspielung auf den Markt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon nach den ersten Takten der Ouvert\u00fcre wird klar, dass hier ein Komponist von europ\u00e4ischem Rang am Werk ist. An den Klangbildern von Richard Wagner und Richard Strauss geschult, entfaltet Enna eine eigene Meisterschaft an Melodiefluss und Instrumentierung. In diesem Werk geht es nicht wie in vielen anderen Kleopatra-Opern um das Drama zwischen ihr und Antonius oder die Liebesgeschichte mit Caesar. Vorlage f\u00fcr das Libretto ist der 1889 erschienene Roman des Engl\u00e4nders Henry Rider Haggard. Darin ist Kleopatra einer lebensgef\u00e4hrlichen Intrige der von ihr unterdr\u00fcckten Pharaonen-Dynastie ausgesetzt. Aber prompt verliebt sich der als Attent\u00e4ter ausgew\u00e4hlte junge legitime Pharao Harmaki in die raffiniert verf\u00fchrerische K\u00f6nigin. Dies wiederum entz\u00fcndet bei ihrer Lieblingsdienerin Charmion \u2013 der von den Verschw\u00f6rern eingeschleusten Tochter des Hohepriesters Sepa \u2013 wilde Eifersuchtsanf\u00e4lle, denn sie liebt Harmaki, was dieser nicht unerwidert l\u00e4sst. Blind vor Wut verr\u00e4t sie ihren Geliebten der K\u00f6nigin. Konfrontiert mit seinem Verrat, muss Harmaki erleben, wie seine Mitverschw\u00f6rer einschlie\u00dflich des Hohepriesters Sepa in Fesseln abgef\u00fchrt werden. Mit dem Dolch, der f\u00fcr Kleopatras Mord gedacht war, ersticht er sich selbst. Das wiederum gibt Charmion, \u00fcber der Leiche zusammensinkend, Gelegenheit f\u00fcr eine gro\u00dfe Schlussarie, die leise und zart mit den Worten endet: \u201eAll das vollbrachte Liebe, eine z\u00e4rtliche Liebe, die niemals Ruhe finden wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese klassische Opernmischung aus Leidenschaft, Liebe, Intrige, Eifersucht und Verrat inspirierte August Enna zu einer dramaturgisch geschickt angeordneten Mischung aus gro\u00dfen lyrischen Melodieb\u00f6gen, leidenschaftlichen Gef\u00fchlsausbr\u00fcchen und harmonisch k\u00fchnen Ensembles. Enna versteht viel von effektvollen Instrumentierungen und den M\u00f6glichkeiten der vokalen Register. Die klangliche F\u00fchrung der Solopartien und ein oft dichter und kr\u00e4ftiger Orchestersatz erfordern f\u00fcr eine \u00fcberzeugende Darstellung Belcanto-geschulte Stimmen. Das kann diese Produktion mit einem international renommierten Ensemble vorweisen. Elsebeth Dreisig gestaltet die Rolle der Kleopatra mit Kraft, dramatischem Zugriff und wo geboten auch mit lyrischen B\u00f6gen. Magnus Vigilius geht mit heldischer Stringenz zu Werk und stattet den inneren Konflikt des Verschw\u00f6rers Harmaki mit den entsprechenden starken Affekten aus. Mit einer wunderbar gesund gef\u00fchrten und ausdrucksstarken Stimme erf\u00fcllt der Bariton Lars M\u00f8ller die Darstellung des Hohepriesters Sepa mit Leben. Vokale H\u00f6hepunkte der Oper sind die Melodien der liebenden Charmion. Die Sopranistin Ruslana Koval ist daf\u00fcr eine sehr gl\u00fcckliche Wahl. Sie kann ihre Stimme vom leisen, zart schwingenden Piano hochfahren zu gro\u00dfer leidenschaftlicher Ausdrucksst\u00e4rke. Das ber\u00fchrt immer wieder in den leisen T\u00f6nen, bis zu den letzten Takten der Oper.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Sonderklasse ist der Chor, dem Enna die Gestaltung gewaltiger Klangs\u00e4ulen abverlangt, denen der Chor der D\u00e4nischen Nationaloper durchg\u00e4ngig gewachsen ist. Das Odense Symphonierchester begleitet unter dem Dirigat des Schweden Joachim Gustafsson souver\u00e4n.<\/p>\n\n\n\n<p>Das d\u00e4nisch-englische Booklet informiert ausf\u00fchrlich \u00fcber das Werk, seinen Komponisten, das Ensemble und bietet au\u00dferdem den gesamten Text. Nach ihrer Premiere im Jahr 1894 wurde die Oper immer wieder in ganz Europa gespielt. Allein in Amsterdam gab es 1897 \u00fcber 50 Vorstellungen. Ab den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aber hatte sich Enna selbst \u00fcberlebt. Seine Werke verschwanden von den Spielpl\u00e4nen. Vergessen, verbittert und verarmt starb der einst Gefeierte im Alter von 80 Jahren in Kopenhagen. Es ist an der Zeit, sich seiner wieder zu erinnern und dieser Oper auf den Spielpl\u00e4nen wieder einen geb\u00fchrenden Platz zu geben. Und das gilt auch f\u00fcr seine symphonischen Werke. Die vorliegende CD ist dazu ein \u00fcberzeugender Start. Sie wurde \u00fcbrigens zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die Jury entschied sich dann anders. Aber immerhin. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Claus-Ulrich Heinke<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-bottom has-background\" style=\"background-color:#b8881c\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-large-font-size\">INFOS ZUR CD<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\">August Enna: \u201eKleopatra\u201c (1893)<br>Dreisig, Vigilius, M\u00f8ller, Koval u.a.<br>Odense Symphonierchester, Chor der D\u00e4nischen Nationaloper \u2013 Joachim Gustafsson<br>2 CDs, DaCapo<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>August Enna: \u201eKleopatra\u201c <\/p>","protected":false},"author":12,"featured_media":5220,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tpgb_global_settings":"","_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":2,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[223,579,581],"tags":[688,700,686,699,690,692,691,697,687,694,693,696,425,426,689,698,38,695],"class_list":["post-5196","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medien","category-medien-2021-02","category-medien-2021-02-cd","tag-august-enna","tag-cd-kritik","tag-cd-rezension","tag-claus-ulrich-heinke","tag-den-jyske-opera","tag-elsebeth-dreisig","tag-henry-rider-haggard","tag-joachim-gustafsson","tag-kleopatra","tag-lars-moller","tag-magnus-vigilius","tag-odense-symphonieorchester","tag-orpheus","tag-orpheus-magazin","tag-philipp-kochheim","tag-preis-der-deutschen-schallplattenkritik","tag-rezension","tag-ruslana-koval"],"tpgb_featured_images":{"full":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CD_Kleopatra.jpg",1440,887,false],"tp-image-grid":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CD_Kleopatra-700x700.jpg",700,700,true],"thumbnail":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CD_Kleopatra-600x185.jpg",600,185,true],"medium":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CD_Kleopatra-1200x739.jpg",1200,739,true],"medium_large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CD_Kleopatra-768x473.jpg",600,370,true],"large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CD_Kleopatra-1024x631.jpg",600,370,true],"default":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/plugins\/the-plus-addons-for-block-editor\/assets\/images\/tpgb-placeholder.jpg"},"tpgb_post_meta_info":{"get_date":"28. 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