{"id":5702,"date":"2021-04-29T14:52:14","date_gmt":"2021-04-29T12:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=5702"},"modified":"2021-12-20T18:02:09","modified_gmt":"2021-12-20T17:02:09","slug":"schwachstelle-nachwuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2021\/04\/29\/schwachstelle-nachwuchs\/","title":{"rendered":"Schwachstelle Nachwuchs?"},"content":{"rendered":"<p>Junge S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger sehen sich nicht erst seit Corona mit gro\u00dfen Startschwierigkeiten konfrontiert. Insbesondere deutsche Musikhochschulen k\u00e4mpfen mit dem Ruf, keine internationalen Karrieren mehr hervorzubringen, w\u00e4hrend gro\u00dfe Nachwuchswettbewerbe \u00fcberwiegend von Talenten aus Ost\u00adeuropa und den USA gewonnen werden. Sind unsere Studierenden technisch zu schlecht ger\u00fcstet, wie der Gesangsp\u00e4dagoge Robert Kreutzer meint? Und wie hilfreich gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Dirigenten und Regisseuren? Kirsten Liese wagt den Versuch einer Ann\u00e4herung an ein sensibles Thema und sprach dar\u00fcber mit der 30-j\u00e4hrigen, d\u00e4nisch-franz\u00f6sischen Sopranistin Elsa Dreisig, die \u201ees geschafft hat\u201c und seit der Spielzeit 2017\/18 u.a. \u00adEnsemblemitglied der Berliner Staatsoper ist.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sie konnten sich bereits in jungen Jahren international etablieren. Wenn Sie an ihre Anf\u00e4nge zur\u00fcckdenken: Was war besonders schwer?<\/strong><br>Ich bin sehr selbstkritisch. Jedes Mal, wenn ich eine neue Partie einstudiere, bilde ich mir ein, ich k\u00f6nne nicht singen und w\u00fcrde das nie schaffen. Lust und Sicherheit stellen sich erst peu \u00e0 peu ein. Gro\u00dfe Ambitionen hatte ich allerdings schon immer und auch heute sage ich mir noch bisweilen, dass gerade einmal ein Prozent von dem geschafft ist, was ich mir vorstelle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hohe Selbstanspr\u00fcche sind das eine \u2013 das andere Umst\u00e4nde und Bedingungen, unter denen junge S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger ins Berufsleben starten: Ausbildung, erste Erfahrungen, die Betreuung durch Agenturen und Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten an Opernh\u00e4usern. Wo hatten Sie pers\u00f6nlich Schwierigkeiten?<\/strong><br>Manchmal regt sich bei mir Widerspruch, wenn Dirigenten oder Regisseure mir vorgeben, wie ich singen oder auf der B\u00fchne agieren soll. Aber man sollte nat\u00fcrlich immer offen sein f\u00fcr die Ideen und Vorschl\u00e4ge seiner Mitstreiter. Obwohl es gar nicht so leicht ist, die richtige Balance zwischen Respekt vor sich selbst und den Vorstellungen anderer zu finden. Aktuell singe ich an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim die Gr\u00e4fin in Mozarts \u201eLe nozze di Figaro\u201c. Und auch hier kommt es manchmal vor, dass ich diesen oder jenen Satz anders empfinde als Barenboim und ihn deshalb auch anders singen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie nimmt Herr Barenboim das auf? Oft ist von S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern zu h\u00f6ren, dass Dirigenten f\u00fcr W\u00fcnsche von S\u00e4ngerseite gar nicht aufgeschlossen seien.<\/strong><br>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eher unsichere Dirigenten es pers\u00f6nlich nehmen, wenn S\u00e4nger \u00fcber die musikalische Gestaltung einer Partie diskutieren m\u00f6chten. Barenboim ist kein unsicherer K\u00fcnstler. Und ich w\u00fcrde sagen, wenn man \u00fcberzeugend ist und etwas Kluges einzuwenden hat, k\u00f6nnen gerade gro\u00dfe Kollegen damit umgehen. Der Einwand muss nat\u00fcrlich gut begr\u00fcndet sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was tun Sie, wenn Ihnen Anweisungen von Regisseuren total widerstreben?<\/strong><br>Der Extremfall, dass jemand von mir eine mir v\u00f6llig fremde Rollengestaltung verlangt h\u00e4tte, ist mir bislang zum Gl\u00fcck erspart geblieben. Aber es kommt schon vor, dass mir ein Regisseur an einer Stelle ein Gef\u00fchl verordnen will, das mir nicht passend erscheint. Konkretes Beispiel: meine Fiordiligi im Salzburg-Deb\u00fct vergangenes Jahr. Es gibt die Auffassung, die Person sei sehr vorsichtig und \u00e4ngstlich. Ich wollte diese Facette nicht so sehr hervorkehren, da ich denke, dass es die Figur klein macht. Ich m\u00f6chte generell keine solchen Gef\u00fchle in meine Figuren einbringen. Also habe ich f\u00fcnf Minuten dar\u00fcber mit Christof Loy gesprochen, um ihm meine Sicht zu erkl\u00e4ren. Auf keinen Fall zulassen sollte man etwas, was der Stimme schaden kann. Wenn S\u00e4nger merken, dass sie mit der Sicht eines Regisseurs nicht klarkommen, sollten sie \u2013 auch im Sinne des Ganzen \u2013 immer das Gespr\u00e4ch suchen. Leider trauen sich viele nicht und unterwerfen sich den Weisungen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-larger-font-size\"><strong><span style=\"color:#eb5f72\" class=\"has-inline-color\">\u201eIn Amerika wird viel mehr Wert auf die Gr\u00f6\u00dfe einer Stimme gelegt und konkreter an der Muskulatur gearbeitet\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Frankfurts Intendant Bernd Loebe beklagte in einer Dokumentation \u00fcber die Startschwierigkeiten von jungen S\u00e4ngern, dass er im Gegensatz zu deutschen Musikhochschulen in den USA auf der Suche nach talentiertem S\u00e4ngernachwuchs problemlos f\u00fcndig wird. \u00c4hnliches war auch von Startenor Piotr Becza\u0142a in seiner Funktion als Juror internationaler Wettbewerbe zu h\u00f6ren. Sie selbst haben in Paris und als Erasmus-Studentin ein Jahr in Leipzig studiert. Wie waren Ihre Erfahrungen in Leipzig, woran hapert es?<\/strong><br>Ich hatte seit meinem 17. Lebensjahr einen Privatlehrer, den ich heute noch jederzeit konsultieren kann. Die Ausbildung an hiesigen Musikhochschulen reicht meines Erachtens nicht aus, in Russland, Italien und Amerika ist sie viel intensiver. Nadine Sierra, mit der ich gerade im \u201eFigaro\u201c zusammen singe \u2013 sie ist die Susanna \u2013 kommt aus Amerika. Wir haben uns \u00fcber dieses Thema ausgetauscht. An Frankreichs Hochschulen \u2013 und ich denke, in Deutschland ist es \u00e4hnlich \u2013 werden viele unterschiedliche Techniken unterrichtet. Nadine war dar\u00fcber ganz schockiert, weil in den USA alle Lehrer anscheinend \u00e4hnliche Methoden vermitteln. M\u00f6glicherweise sind zu viele unterschiedliche Schulen im Ergebnis nicht f\u00f6rderlich. Und ich meine auch, dass es nicht ganz unproblematisch ist, dass wir in sehr kleinen R\u00e4umen unterrichtet und damit nicht auf gro\u00dfe Opernh\u00e4user vorbereitet werden. In Amerika wird viel mehr Wert auf die Gr\u00f6\u00dfe einer Stimme gelegt und konkreter an der Muskulatur gearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt Gesangsp\u00e4dagogen, die sagen, viele junge S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger h\u00e4tten keine gute Atemtechnik und St\u00fctze.<\/strong><br>Interessant, dass Sie das anschneiden: Aktuell habe ich das Gef\u00fchl, dass sich meine Atemtechnik noch verbessern lie\u00dfe \u2013 w\u00e4hrend meiner Ausbildung wurde die \u00fcberhaupt nicht gut geschult. Nadine Sierra kann viel l\u00e4ngere Phrasen auf einem Atem singen als ich. Aber es ist auch sehr, sehr wichtig, die Stimme zu sch\u00fctzen und viele Jahre zu singen, ohne seine Stimmb\u00e4nder kaputt zu machen. Man muss immer auch die Muskulatur trainieren. Frappierend, wenn man auf YouTube Videos ansieht, mit welch riesiger Stimme sich fr\u00fcher ein Mario Del Monaco oder ein Enrico Caruso eingesungen haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erinnern Sie sich doch noch einmal an Ihre Leipziger Zeit \u2026<\/strong><br>Ich habe dort nur ein Jahr studiert \u2013 bei Regina Werner und in sehr guter Erg\u00e4nzung zu allem, was ich von meinem Lehrer mit auf den Weg bekommen habe. Heute kann ich sagen, dass ich fertig bin mit der Ausbildung und wei\u00df, wie ich singen kann und muss. Singen ist mehr als eine handwerkliche Technik, es ist eine sinnliche, seelische Angelegenheit. Wenn ich sp\u00fcre, dass ich noch an meiner Atmung arbeiten muss, dann, weil es jetzt der richtige Moment ist \u2013 vor f\u00fcnf Jahren w\u00e4re ich dazu nicht bereit gewesen. Ich finde, Gesangsp\u00e4dagogen sollten individueller auf ihre Studierenden eingehen. Manche machen die Leidenschaft eines jungen S\u00e4ngers schlichtweg kaputt, weil sie stur daran festhalten, minuti\u00f6s an einem einzigen technischen Detail zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image caption-align-center\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-682x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5701\" width=\"839\" height=\"1259\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-500x750.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-800x1200.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-1280x1920.jpg 1280w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-870x1305.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT-600x900.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A5621-ED-RT.jpg 1333w\" sizes=\"(max-width: 839px) 100vw, 839px\" \/><figcaption>(Foto Simon Fowler)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wann wird es Zeit, sich unter Umst\u00e4nden nach einem anderen Lehrer umzuschauen?<\/strong><br>Wenn etwas verlangt wird, was zu Schmerzen f\u00fchrt. Ich habe Kollegen erlebt, die hatten keine Stimme mehr. Um das richtig einzuordnen, muss man ein bisschen Intuition haben, denn nat\u00fcrlich kann es sein, dass die Stimme nach vielem Singen mal m\u00fcde oder angestrengt ist, so wie der K\u00f6rper nach dem Sport. Aber gar keine Stimme mehr \u2013 das darf nicht sein! Ich habe als Mezzosopranistin angefangen, obwohl mir damals alle gesagt haben, dass meine Stimme hell und ein Sopran w\u00e4re. Ich hatte aber Schmerzen beim Singen hoher T\u00f6ne und habe deshalb darauf verzichtet. In dieser Beziehung war Regina Werner in Leipzig sehr hilfreich. \u201eDu machst genau, was Du denkst! Ich bin f\u00fcr dich da, nicht Du f\u00fcr mich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dass Sie heute offenbar kein Problem mehr in dieser Hinsicht haben, ist sicherlich auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Sie in den Spitzen Ihre Kopfstimme einsetzen. Die gro\u00dfe Mozart- und Richard-Strauss-Interpretin Elisabeth Schwarzkopf wurde nicht m\u00fcde, ihren Elevinnen diese Technik immer wieder zu vermitteln, da das offenbar an den Hochschulen nicht mehr unterrichtet oder sogar regelrecht ausgetrieben wurde. In fr\u00fcheren Jahrzehnten sangen alle gro\u00dfen Lyrischen himmlische Pianot\u00f6ne in der Kopfstimme. Sie erw\u00e4hnten vorhin Mario Del Monaco und Enrico Caruso, interessieren sich offenbar also auch f\u00fcr historische Aufnahmen. Haben Sie von den gro\u00dfen Lyrischen der sechziger Jahre gelernt?<\/strong><br>Ich bin ein Fan von Maria Callas und Rosa Ponselle und lasse mich auch gerne von Lisa della Casa mit ihrer reinen, klaren Stimme inspirieren \u2013 insbesondere von ihrer Contessa im \u201eFigaro\u201c und ihrer Fiordiligi. Ich pers\u00f6nlich mag diesen hellen Kopfstimmenklang sehr und habe dazu explizit auch meinen Lehrer befragt. Meines Erachtens ist es aber nur eine Methode, man k\u00f6nnte auch ein bisschen mehr Spinto in die Stimme bringen wie Birgit Nilsson. Sie singt oft Staccato in den hohen T\u00f6nen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Birgit Nilsson sang nun aber ein ganz anderes Fach, sie war keine Lyrische \u2026<\/strong><br>Ich durfte die Erfahrung machen, dass man durchaus Methoden aus anderen F\u00e4chern \u00fcbernehmen kann. Im Studio habe ich probehalber Passagen aus der \u00ad\u201eTurandot\u201c gesungen \u2013 um das Fach zu verstehen, die Muskulatur auszupr\u00e4gen und herauszufinden, ob ich es mag, wie meine Stimme dann klingt. Bestimmte Dinge sind von der Natur vorgegeben, ich kann heute keine Br\u00fcnnhilde sein, auch wenn ich jetzt jeden Tag daran arbeiten w\u00fcrde. Aber ich k\u00f6nnte durchaus schon einige Partien in meinem lyrischen Stil singen, die von gr\u00f6\u00dferen Stimmen gesungen werden wie zum Beispiel die \u00adSalome, die ich in mein erstes Album aufgenommen habe, inspiriert von Birgit Nilsson.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger \u00fcberfordern ihre Stimme mit ungeeigneten Partien. Vielleicht ein Grund, dass es heute kaum noch Langzeitkarrieren gibt. Wie bewahren Sie sich davor, das Falsche zu singen und verheizt zu werden?<\/strong><br>Ich habe drei Personen, auf deren Urteil und Rat ich etwas gebe: mein Gesanglehrer, ein Coach und mein Freund, der auch Musiker ist. Gef\u00e4hrlich f\u00fcr mich w\u00e4re es, wenn meine Stimme anfangen w\u00fcrde, schwer zu werden. Aber selbst wenn eine Partie eigentlich von Kolleginnen gesungen wird, die ein ganz anderes Fach bedienen als ich, bleibt es eine Sache von Intelligenz, Intuition und Interpretation. Man selbst muss ein Gef\u00fchl daf\u00fcr haben, welche Rolle zur eigenen Pers\u00f6nlichkeit passt. Im \u201eFigaro\u201c steht mir zum Beispiel die Contessa emotional viel n\u00e4her als die Hauptpartie der Susanna, die ich technisch durchaus singen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Bedeutung hat Daniel Barenboim f\u00fcr Sie?<\/strong><br>Er ist durchaus eine Art Mentor f\u00fcr mich. Beispielsweise nahm er sich Zeit f\u00fcr mich, als ich ihn gebeten habe, die Arien im \u201eFigaro\u201c mit mir einzustudieren, und gab mir gute Ratschl\u00e4ge. Ich wei\u00df, dass ich auf ihn z\u00e4hlen kann. Er mag junge K\u00fcnstler und ich denke, er achtet es sehr, wenn man auf seinem Karriereweg die gegebenen M\u00f6glichkeiten auch nutzt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-large-font-size\"><strong><strong>Dieser Artikel ist eine Leseprobe aus unserer Ausgabe Mai\/Juni 2021<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/print-ausgabe-03-2021-mai-jun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Print-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong> | <strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/pdf-ausgabe-03-2021-mai-jun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">PDF-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit der d\u00e4nisch-franz\u00f6sischen Sopranistin Elsa Dreisig<\/p>","protected":false},"author":14,"featured_media":5700,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tpgb_global_settings":"","_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":6,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[86,1139],"tags":[1016,456,1213,1018,425,426,51],"class_list":["post-5702","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege","category-beitraege-2021-03","tag-daniel-barenboim","tag-elsa-dreisig","tag-kirsten-liese","tag-le-nozze-di-figaro","tag-orpheus","tag-orpheus-magazin","tag-staatsoper-unter-den-linden"],"tpgb_featured_images":{"full":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A4621-ED-RT-e1618946356431.jpg",1333,750,false],"tp-image-grid":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A4621-ED-RT-e1618946356431.jpg",700,394,false],"thumbnail":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A4621-ED-RT-e1618946356431-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A4621-ED-RT-e1618946356431-300x169.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A4621-ED-RT-e1618946356431-768x432.jpg",600,338,true],"large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1R3A4621-ED-RT-e1618946356431-1024x576.jpg",600,338,true],"default":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/plugins\/the-plus-addons-for-block-editor\/assets\/images\/tpgb-placeholder.jpg"},"tpgb_post_meta_info":{"get_date":"29. 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