{"id":599,"date":"2020-11-14T11:09:00","date_gmt":"2020-11-14T10:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=599"},"modified":"2021-01-04T13:55:08","modified_gmt":"2021-01-04T12:55:08","slug":"linzer-erfolgsmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2020\/11\/14\/linzer-erfolgsmodell\/","title":{"rendered":"Linzer Erfolgsmodell"},"content":{"rendered":"<p><em>von Tobias Hell<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Neubau des Musiktheaters am Volksgarten erhielt die ober\u00f6sterreichische Landeshauptstadt 2013 nicht nur eines der modernsten H\u00e4user Europas, sondern erweiterte gleichzeitig auch das k\u00fcnstlerische Spektrum um eine eigene Musical-Sparte. Ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem sich das Landestheater Linz auch \u00fcberregional einen Namen gemacht hat. Als K\u00fcnstlerischer Leiter waltet hier mit Matthias Davids von Beginn an ein versierter Kenner des Genres, der sein Publikum immer wieder mit ausgefallenen Titeln fordert.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Musical ist mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum fest an den Staats- und Stadttheatern verankert. Dass sich neben Linz und dem Theater f\u00fcr Niedersachsen in Hildesheim trotzdem kein Haus eine eigene Sparte leistet, hat f\u00fcr Davids relativ profane Gr\u00fcnde. Denn durch den Neubau stand die Linzer Intendanz vor der Frage, wie man statt zwei Spielst\u00e4tten auf einmal f\u00fcnf f\u00fcllen sollte. \u201eEs hat sich quasi eine L\u00fccke aufgetan, die geschlossen wurde. Aber das ist eine besondere Konstellation.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:22px\"><strong>Fruchtbarer Austausch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Vorteil des Linzer Modells liegt definitiv in dem mittlerweile von sieben auf zehn Stellen aufgestockten Ensemble aus Musicalspezialisten, das den Casting-Prozess auch bei ausgefalleneren Titeln erleichtert. Denn auch wenn sich viele Klassiker wie etwa eine \u201eMy Fair Lady\u201c oder \u201eHello Dolly\u201c durchaus passabel mit spielfreudigen Operns\u00e4ngerinnen oder musikalisch begabten Schauspielern besetzen lassen, l\u00e4sst Davids gerade diese St\u00fccke in seiner Planung meist au\u00dfen vor. \u201eEs sind ja sehr oft immer wieder die gleichen Titel auf dem Spielplan, von denen die Intendanten wissen, dass damit das Haus voll wird. Aber als subventioniertes Theater haben wir schon die Aufgabe, uns auch einmal an weniger Bekanntes zu wagen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was nicht bedeutet, dass man sich nicht auch in Linz hin und wieder gegenseitig aushelfen w\u00fcrde. \u201eEs gibt einige St\u00fccke, bei denen man zum Beispiel den Opernchor gut einsetzen kann. Neben dem Nutzen solcher Ressourcen finde ich es innerhalb eines Theaters grunds\u00e4tzlich sehr wichtig, dass die Sparten immer wieder mal aufeinanderprallen.\u201c So geschehen unter anderem bei Linzer Erfolgsproduktionen wie \u201eShow Boat\u201c oder \u201eAn American in Paris\u201c, bei denen die Tanz-Company mit von der Partie war. \u201eDie Musical-Darsteller k\u00f6nnen da von den Ballett-Leuten etwas lernen, aber auch umgekehrt. Diese Befruchtung finde ich sehr positiv. Allerdings im Repertoirebetrieb mit mehreren Spielst\u00e4tten parallel nicht immer ganz leicht zu koordinieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"994\" height=\"663\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small.jpg\" alt=\"Preisgekr\u00f6nt: \u201aDer Hase mit den Bernsteinaugen\u2018, ein Linzer Auftragswerk und \u201aBestes Musical\u2018 beim deutschen Musical Theater Preis 2019 Foto \u00a9Reinhard Winkler\" class=\"wp-image-1291\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small.jpg 994w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small-500x334.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small-800x534.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small-870x580.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musival-Linz-Hase-mit-den-bernsteinaugen_small-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 994px) 100vw, 994px\" \/><figcaption>Preisgekr\u00f6nt: \u201eDer Hase mit den Bernsteinaugen\u201c, ein Linzer Auftragswerk und \u201eBestes Musical\u201c beim deutschen Musical Theater Preis 2019 (Foto Reinhard Winkler) <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:22px\"><strong>Ensembletheater nach alter Schule<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Basis seiner Sparte ist und bleibt nat\u00fcrlich das eigene Ensemble, dessen Mitglieder bei der Planung der kommenden Spielzeiten stets im Hinterkopf des Leitungsteams pr\u00e4sent sind. In der schnelllebigen Musicalbranche, in der Besetzungen meist nur f\u00fcr eine Auff\u00fchrungsserie zusammengew\u00fcrfelt werden und sich danach in alle Winde verstreuen, ist es f\u00fcr Davids ein klarer Bonus, Menschen auf der B\u00fchne zu haben, die von St\u00fcck zu St\u00fcck enger zusammenwachsen und sich dabei in unterschiedlichen Konstellationen gemeinsam neu ausprobieren k\u00f6nnen. Wobei es ihm auch wichtig ist, stets mit offenen Karten zu spielen und bei den j\u00e4hrlich anstehenden Vertragsverl\u00e4ngerungen klar zu kommunizieren, welche Rollen im Einzelfall zur Option stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein System, das nicht nur dem Ensemble eine im Musical-Genre selten gegebene langfristige Planung erm\u00f6glicht, sondern auch das Identifikationspotenzial des Publikums mit \u201eseinem\u201c Ensemble erh\u00f6ht. Viele der Darstellerinnen und Darsteller bringen von fr\u00fcheren Produktionen Fans mit, die aus Wien, Hamburg oder K\u00f6ln regelm\u00e4\u00dfig nach Linz reisen. Und auch die Linzer sind eher geneigt, einem weniger bekannten Titel eine Chance zu geben, wenn die Namen auf dem Besetzungszettel von vergangenen Theaterbesuchen noch in guter Erinnerung sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Konstant gute Leistung zu bringen, das ist f\u00fcr Davids das Credo seiner Arbeit. \u201eIch habe das fr\u00fcher auch schon erlebt, dass mir ein Intendant mal gesagt hat, dass er eine moderne Oper plant, die k\u00fcnstlerisch zwar sehr anspruchsvoll ist, aber nat\u00fcrlich nicht so ein breites Publikum anziehen wird. Ob ich das ausgleichen k\u00f6nnte. Da habe ich mich im ersten Moment schon gefragt, ob das jetzt eine Beleidigung ist. Nach dem Motto, wir machen die Kunst, mach du mal das Andere. Aber so etwas st\u00f6rt mich inzwischen nicht mehr, weil ich wei\u00df, was das Musical-Genre bedeutet und was es verlangt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-spinnende-roemer_small-1024x540.jpg\" alt=\"Spinnende R\u00f6mer Foto Reinhard Winkler\" class=\"wp-image-1289\"\/><figcaption>Szene aus Stephen Sondheims \u201eDie spinnen, die R\u00f6mer!\u201c (Foto Reinhard Winkler)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:22px\"><strong>Belohnung durch Vertrauen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Qualit\u00e4t hier stimmt, belegt nicht nur die positive Resonanz bei Presse und Publikum. So ist etwa der Run auf das vor zwei Jahren erstmals aufgelegte Musical-Abo nach wie vor ungebrochen. Aber auch vonseiten der Verlage und Autoren scheint inzwischen ein Grundvertrauen in die Arbeit des Linzer Ensembles zu herrschen. So stehen dank guter Kontakte nach London und New York auch in der laufenden Spielzeit erneut mehrere Ur- und Erstauff\u00fchrungen auf dem Spielplan.<\/p>\n\n\n\n<p>Im November geht hier etwa die Premiere der \u201eWelle\u201c \u00fcber die B\u00fchne. Eine aus der Schullekt\u00fcre wahrscheinlich bestens bekannte Geschichte, die leider nach wie vor nichts von ihrer Aktualit\u00e4t verloren hat. Auf die neue Vertonung von Or Matias wurde man durch den derzeit in Amerika hoch gehandelten Komponisten Dave Malloy aufmerksam, dessen \u201ePr\u00e9ludes\u201c in Linz ein kleiner \u00dcberraschungserfolg waren, an den man mit der Erstauff\u00fchrung seines neuesten Musicals ankn\u00fcpfen wollte. Ein Plan, der bislang zwar noch nicht realisiert werden konnte, aber dazu f\u00fchrte, dass Malloy seinen Freund und Kollegen Or Matias ins Gespr\u00e4ch brachte. Matias\u2019 Musik \u00fcberzeugte das Linzer Team sofort. Und wenn sich w\u00e4hrend den Endproben nun doch die Stirn in Falten legt, dann lediglich deshalb, weil der Komponist aufgrund der Pandemie in Texas festsitzt und der Urauff\u00fchrung am 7. November nur virtuell beiwohnen kann. Aber wer wei\u00df? Vielleicht ist auch dies nur der Anfang einer langen k\u00fcnstlerischen Freundschaft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"684\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Matthias-Davids_small-684x1024.jpg\" alt=\"Matthias Davids, Leiter der Musical Sparte  Foto \u00a9 Peter Philipp\" class=\"wp-image-1284\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Matthias-Davids_small-684x1024.jpg 684w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Matthias-Davids_small-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Matthias-Davids_small-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Matthias-Davids_small-500x749.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Matthias-Davids_small-600x899.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Matthias-Davids_small.jpg 787w\" sizes=\"(max-width: 684px) 100vw, 684px\" \/><figcaption>Matthias Davids, Leiter der Musical-Sparte am Haus seit ihrer Gr\u00fcndung (Foto Peter Philipp)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:22px\"><strong>Kunst und\/oder Kommerz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mag sich die Linzer Musical-Sparte auch Risiken erlauben k\u00f6nnen, sieht der K\u00fcnstlerische Leiter dennoch sehr wohl Ber\u00fchrungspunkte mit kommerziell ausgerichteten Produzenten. Eine eindeutige Win-Win-Situation war hier zum Beispiel die deutschsprachige Erstauff\u00fchrung von \u201eGhost\u201c, die nach der Premiere in Linz mittlerweile auch vom Unterhaltungs-Riesen Stage Entertainment zweitverwertet wurde. \u201eDas war erst einmal ein Experiment, das in der Zusammenarbeit aber sehr gut gelungen ist. Ich finde es sch\u00f6n, dass da die Gr\u00e4ben langsam zuwachsen.\u201c Sollte also ein neuer potenzieller Partner anklopfen, steht die T\u00fcr von Matthias Davids jederzeit offen. \u201eEs muss nat\u00fcrlich f\u00fcr beide Seiten stimmen. Es gibt gewisse gro\u00dfe Titel, die wir weder machen k\u00f6nnen noch wollen. Aber es gibt sicher spannende Geschichten, wo man dann gemeinsam etwa ein noch aufw\u00e4ndigeres B\u00fchnenbild realisieren kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"717\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-717x1024.jpg\" alt=\"Eigenwilliges Medium Foto \u00a9 Reinhard Winkler\" class=\"wp-image-1281\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-717x1024.jpg 717w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-210x300.jpg 210w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-768x1096.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-500x714.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-800x1142.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-870x1242.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small-600x856.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Musical-Linz-Ghost-Medium_small.jpg 969w\" sizes=\"(max-width: 717px) 100vw, 717px\" \/><figcaption>Eigenwilliges Medium: Szene aus \u201eGhost &#8211; Nachricht von Sam\u201c (Foto Reinhard Winkler)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich startete auch die neue Linzer Spielzeit unter Corona-Vorzeichen zun\u00e4chst vorsichtig im kleineren Format. Wobei Pam Gems\u2019 \u201ePiaf\u201c bei Davids schon l\u00e4nger durch den Kopf spukte. Auch als eine Art Geschenk f\u00fcr Hauptdarstellerin Daniela Dett, die von Beginn an zu den S\u00e4ulen des Musical-Ensembles z\u00e4hlt. Im neuen Kalenderjahr soll es dann aber mit \u201ePriscilla \u2013 K\u00f6nigin der W\u00fcste\u201c und dem schwedischen Hit-Musical \u201eWie im Himmel\u201c hoffentlich wieder gr\u00f6\u00dfer werden. \u201eMomentan sieht es so aus, dass wir auf der B\u00fchne eine Kerngruppe haben, die regelm\u00e4\u00dfig getestet wird und ein Corona-Tagebuch f\u00fchrt. Ganz nach dem Vorbild der Salzburger Festspiele, wo das im Sommer gut funktioniert hat. Nat\u00fcrlich gab es f\u00fcr \u203aPiaf\u2039 einen Plan B und sogar einen Plan C, der dann halbkonzertant gewesen w\u00e4re. Aber dank der Tests klappt es so, wie urspr\u00fcnglich gedacht. Alle Vorstellungen, die wir momentan im Vorverkauf haben, sind so gut wie ausgebucht. Daran sieht man, dass die Leute unserem Hygienekonzept vertrauen und sich bei uns sicher f\u00fchlen.\u201c Eine verkleinerte Saison, rein mit Kammer-Musicals und reduzierten Fassungen w\u00e4re zwar m\u00f6glich gewesen, aber f\u00fcr Davids keine echte Alternative. \u201eWeil ich glaube, dass die Menschen gerade jetzt Ablenkung brauchen und auf der B\u00fchne eine gut gemachte Show sehen wollen.\u201c<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine eigene Musical-Sparte ist immer noch exotische Attraktion in unserer Theaterlandschaft. Das Landestheater Linz hat den Schritt  vor einigen Jahren gewagt \u2013 und wurde belohnt.<\/p>","protected":false},"author":0,"featured_media":1115,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tpgb_global_settings":"","_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":5,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[86,130],"tags":[150,151,148,149,88,147],"class_list":["post-599","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege","category-beitraege_2020_06","tag-austausch","tag-ensembletheater","tag-linz","tag-matthias-davids","tag-teaser-artikel","tag-tobias-hell"],"tpgb_featured_images":{"full":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Linzer-Erfolgsmodell_small-e1606811146913.jpg",800,450,false],"tp-image-grid":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Linzer-Erfolgsmodell_small-e1606811146913-700x700.jpg",700,700,true],"thumbnail":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Linzer-Erfolgsmodell_small-e1606811146913-600x169.jpg",600,169,true],"medium":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Linzer-Erfolgsmodell_small-e1606811146913-300x169.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Linzer-Erfolgsmodell_small-e1606811146913-768x432.jpg",600,338,true],"large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Orpheus-Magazin-Linzer-Erfolgsmodell_small-e1606811146913.jpg",600,338,false],"default":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/plugins\/the-plus-addons-for-block-editor\/assets\/images\/tpgb-placeholder.jpg"},"tpgb_post_meta_info":{"get_date":"14. 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