{"id":6347,"date":"2021-06-30T12:54:00","date_gmt":"2021-06-30T10:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=6347"},"modified":"2021-06-30T12:56:07","modified_gmt":"2021-06-30T10:56:07","slug":"mit-augenmass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2021\/06\/30\/mit-augenmass\/","title":{"rendered":"Mit Augenma\u00df"},"content":{"rendered":"<p>Schwarze M\u00e4hne, trainiert-schlanke 1,93-Figur. Ein Bild von einem Mann! \u00c4u\u00dferlich erf\u00fcllt Jonathan Tetelman fast alle \u201eLatin Lover\u201c-Klischees und bringt eine heute unumg\u00e4ngliche TV-Smartness auf die B\u00fchne und vor die Kamera: \u201eThe guy is a total star\u201c, schrieb die New York Times \u00fcber ihn. Und gerade jetzt, nach dem Berliner Erfolg in Riccardo Zandonais \u201eFrancesca da Rimini\u201c, kommt ihm seine angeborene Bodenhaftung und der n\u00fcchterne Blick f\u00fcr gef\u00e4hrliche Angebote besonders zugute: Folglich will er \u201ek\u00fcrzertreten\u201c \u2013 und so fand sich Zeit f\u00fcr ein ruhiges Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Interview Dr. Wolf-Dieter Peter<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Was ist derzeit die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr Sie?<\/strong><br>\u201eZu viel zu fr\u00fch\u201c-Rollen, die vom \u201eSpinto\u201c ins Heroische reichen \u2013 so etwas wie der Bandit Dick in \u201eLa fanciulla del West\u201c oder Florestan. Auch nach Lohengrin wurde ich schon gefragt \u2013 und habe abgelehnt. Man kann einmal im Jahr etwas riskieren, aber mit \u00dcberlegung und Planung: kein zu gro\u00dfes Haus, kein blind fordernder \u00adDirigent \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Kollegen sagen, dass nach viel Italianit\u00e0 Mozart dann immer wieder eine Schulung und Erholung sei \u2026<\/strong><br>Leider gibt es da nicht so viel f\u00fcr mich. Auch im italienischen Fach: Die Tessitur etwa von Nemorino passt nicht so recht. Also arbeite ich viel an Farben in der Stimme \u2013 ich denke schon mal an Pollione in \u201eNorma\u201c und befasse mich mit dem fr\u00fchen Verdi. Gerade erarbeite ich \u201eStiffelio\u201c, eine komplexe, schwierige Rolle, aber mit die sch\u00f6nste Musik, die Verdi geschrieben hat und deutlich untersch\u00e4tzt wird. Hoffentlich im Herbst \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach diesem Ausblick einmal zur\u00fcck: Ihre Anf\u00e4nge?<\/strong><br>Ich bin auf einer Insel in S\u00fcdchile geboren, mit sechs Monaten von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert worden und dann in Princeton, New Jersey aufgewachsen. Dort kam ich in der American Boychoir School als Knabensopran in den Chor und liebte es. Nach dem Stimmbruch begann ich als Bariton am Mannas College of Music, traf auf sehr gute Lehrer, die sagten \u201eKommen Sie wieder als Tenor\u201c \u2013 und mit \u00adRossini war ich noch nicht auf meinem Weg. Ich nahm also nicht die \u00fcbliche \u201emiddle-\u00adlife-\u201c <em>(lacht)<\/em>, sondern eher eine \u201eViertellebens-Krise\u201c und arbeitete drei Jahre als DJ \u2026 so von Paycheck zu Paycheck. Das war es dann auch nicht, wie sich herausstellte. Da war ich 26 und entschloss mich innerlich, mich ernsthaft und mit Disziplin aufs Singen zu konzentrieren. Tenorlage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gab es Vorbilder?<\/strong><br>Nat\u00fcrlich h\u00f6rte ich viel Caruso, dann di \u00adStefano, del \u00adMonaco, auch Franco \u00adCorelli. Und der junge Jonas Kaufmann war ein aktuelles Beispiel, wie man seinen Weg zum voll entwickelten lyrischen Tenor geht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und ein Carlo Bergonzi?<\/strong><br>Der kam sp\u00e4ter \u2013 eben mit dem und f\u00fcr das Stilgef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"917\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-917x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6349\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-917x1024.jpg 917w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-269x300.jpg 269w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-768x858.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-1376x1536.jpg 1376w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-500x558.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-800x893.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-1280x1429.jpg 1280w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-870x972.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678-600x670.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DRAMA2019010-1678.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 917px) 100vw, 917px\" \/><figcaption>An der Seite von Nadja Mchantaf als Rodolfo in Puccinis  \u201eLa boh\u00e8me\u201c an der Komischen Oper Berlin (2019) (Foto Iko Freese\/drama-berlin.de)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Gab es dazu dann auch den richtigen Stimmlehrer f\u00fcr diesen Weg?<\/strong><br>Man ist anfangs sehr allein. Es ist nicht leicht, jemanden zu treffen, der einen \u00fcber alles Vokale hinaus auch als Person und Mensch versteht. Ich habe ihn in Mark Schnaible gefunden und bin auch jetzt noch immer wieder mit ihm in Kontakt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie als junger, angehender S\u00e4nger in den USA \u2013 was bedeutete das musikalische Europa f\u00fcr Sie?<\/strong><br>Ich wusste sehr wenig. Aber als ich dann nach erfolgreichem Vorsingen das erste Mal im London Coliseum stand, wurden mir die Tradition und allm\u00e4hlich auch die ganze Breite klar: Dass es dort verstreut viele Opernh\u00e4user gibt, die \u00e4lter als die USA sind, dass diese R\u00e4ume meist so gebaut wurden, dass sie unsere Stimmen tragen und man ohne Mikrofon singen kann \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie war es mit der Sprach-Ausbildung? Ist die nicht ausgezeichnet im US-Musikstudium?<\/strong><br>Leider nicht. Ich lernte Italienisch sozusagen entlang des jeweiligen Werkes. Das geht bei uns leider nicht in die Tiefe. Nat\u00fcrlich kann man es studieren, aber das wird dann in den USA sehr teuer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oh \u2013 und ich lese den \u201eFledermaus\u201c-Eisenstein in \u00adIhrem Repertoire und denke, wir k\u00f6nnen Deutsch sprechen \u2026<\/strong><br>Leider nein. Wir machten das herrliche St\u00fcck komplett auf Deutsch, mit allem Dialog, zwei Monate Einstudierung \u2013 und ich glaube, mein Deutsch war wirklich gut. Aber dann kam nichts mehr und ich habe alles vergessen \u2026 <em>(lacht)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es englischsprachige Rollen \u2013 auch Werke, die wir hier nicht kennen \u2013, die Sie gerne singen?<\/strong><br>Nichts, was ich jetzt pr\u00e4sent h\u00e4tte. Ich habe \u201eThe Dream of Gerontius\u201c von Elgar gesungen \u2013 eine herausfordernde Rolle, die ich liebte und gerne wieder singen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie kamen dann auch an deutsche Opernh\u00e4user und begegneten dem, was in der konservativen Opern-Sponsoren-Szene der USA oft als \u201eGerman Trash\u201c bezeichnet wird: dem deutschen \u201eRegietheater\u201c. Sie sangen Rodolfo an der Komischen Oper Berlin in der Inszenierung von Barrie Kosky \u2013 eine Erfahrung der anderen Art?<\/strong><br>Ich mag grunds\u00e4tzlich beides, eine historisch genau angesiedelte Szene wie auch eine ganz neue Sicht. Bei Kosky war es diese Idee mit den alten Fotografien, die dann in der Imagination der Zuschauer zum Leben erwachen sollten. Das hat wunderbar geklappt und diesen anderen Zugang best\u00e4tigt: dass die Phantasie in der Oper angeregt wird und sie eben nicht nur ein festes St\u00fcck ist. Speziell junge Zuschauer hat das sehr angesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und dann Riccardo Zandonais wenig bekannte \u00ad\u201eFrancesca da Rimini\u201c unter der Regie von Christof Loy. Eine Erfahrung der noch einmal ganz anderen Art?<\/strong><br>Ja, Christof Loy, das war besonders. Er kam und besprach mit uns eingehend, dass er die zeitlose G\u00fcltigkeit der Inhalte zeigen will. Er hatte alles verstanden und im Kopf, die \u201eHausarbeit vor der Arbeit\u201c gemacht. Er gab uns den Subtext, die Umgebung zu jedem Charakter und entwickelte daraus diese vielen kleinen Spielz\u00fcge. Man muss die Auff\u00fchrung sicher mehrmals sehen, um alles zu entdecken. Selbst wenn man gerade nicht singt, muss man auf der B\u00fchne mit(er)leben und reagieren \u2013 und dann atmete Loy mit und verstand, dass man jetzt in der Lage sein muss, den Ton zu produzieren, zu singen. Bemerkenswert und selten, dieses Vorgehen. Ich habe verstanden, dass es wichtiger und expressiver ist, als in einem tollen Kost\u00fcm dazustehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"703\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-703x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6350\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-703x1024.jpg 703w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-206x300.jpg 206w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-768x1119.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-1054x1536.jpg 1054w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-500x728.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-800x1165.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-870x1267.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman-600x874.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/francesca_111JakubiakTetelman.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 703px) 100vw, 703px\" \/><figcaption>Als Paolo il Bello in Zandonais \u201eFrancesca da Rimini\u201c an der Deutschen Oper Berlin, mit Sara Jakubiak in der Titelpartie (2021) (Foto Monika Rittershaus)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Von dieser sicher herrlichen Erfahrung einmal zu den Schattenseiten des S\u00e4ngerberufs \u2026<\/strong><br>So sehr ich es liebe, in vielen verschiedenen H\u00e4usern zu singen: Man reist viel und ist oft allein. Ich vermisse meine Eltern oft und habe viele Freunde von fr\u00fcher verloren, einfach weil wir nichts mehr zusammen machen und erleben k\u00f6nnen. Das muss man akzeptieren und eben Konzentration und Ernsthaftigkeit mitbringen, nie Mittelm\u00e4\u00dfigkeit akzeptieren. Ja, ich sage sogar ein bisschen \u201eblood, sweat and tears\u201c geh\u00f6rt dazu, eben die Leidenschaft f\u00fcr diesen Beruf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das klingt, als bliebe keine Zeit f\u00fcr ein Hobby.<\/strong><br>Wenig. Ich interessiere mich f\u00fcr alte Uhren und sammle ein bisschen. Ich radle und mache etwas Fitnesstraining. Entdeckt habe ich die alten Kirchen in Europa, daf\u00fcr fahre ich auch hin und wieder ein wenig umher. Sie waren ja auch in der Pandemie-Zeit meist offen. Im Gegensatz \u00fcbrigens zu den Restaurants w\u00e4hrend meiner Proben in Frankreich \u2013 ausgerechnet!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nochmals in die gesangliche Zukunft: Gibt es Rollenw\u00fcnsche f\u00fcr die kommenden Jahre? Vielleicht in \u00adCorellis Fu\u00dfstapfen Andrea Ch\u00e9nier?<\/strong><br>Oh ja, Ch\u00e9nier w\u00e4re etwas \u2013 und wenn der Name \u00adCorelli schon gefallen ist: diese Einspielung von \u201eAdriana \u00adLecouvreur\u201c mit ihm, Magda Olivero, Ettore \u00adBastianini und Giulietta Simionato \u2026 wunderbar! Ich hatte \u00fcbrigens bereits ein Angebot f\u00fcr diese Oper, aber mit nur zwei Wochen Proben, das fand ich nicht angemessen. Man muss wie in diesem epochalen Mitschnitt auf \u00ad\u201eGr\u00f6\u00dfe\u201c zielen und dem Komponisten sozusagen \u201eEhre erweisen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und dann wartet der schwerere Verdi ja auch \u2026 Gibt es f\u00fcr die kommenden Jahre eine Richtschnur f\u00fcr Sie?<\/strong><br>Einen Satz von Daniel Barenboim habe ich verinnerlicht: \u201eNever let ambition cloud talent\u201c \u2013 lass nie deine Ambitionen \u00fcber das hinausschie\u00dfen und eintr\u00fcben, was und wo du bist. Sei dir immer ganz bewusst, wo du stehst.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:80px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:22px\"><strong><strong><strong><strong>Dieser Artikel ist eine Leseprobe aus unserer Ausgabe September\/Oktober 2022<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/print-ausgabe-05-2022\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Print-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong> | <strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/pdf-ausgabe-05-2022\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">PDF-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Jonathan Tetelman<\/p>","protected":false},"author":14,"featured_media":6348,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tpgb_global_settings":"","_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":5,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[86,1348],"tags":[],"class_list":["post-6347","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege","category-beitraege-2021-04"],"tpgb_featured_images":{"full":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tetelman.jpg",1500,843,false],"tp-image-grid":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tetelman.jpg",700,393,false],"thumbnail":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tetelman-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tetelman-300x169.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tetelman-768x432.jpg",600,338,true],"large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tetelman-1024x575.jpg",600,337,true],"default":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/plugins\/the-plus-addons-for-block-editor\/assets\/images\/tpgb-placeholder.jpg"},"tpgb_post_meta_info":{"get_date":"30. 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