{"id":7950,"date":"2022-08-30T11:59:00","date_gmt":"2022-08-30T09:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=7950"},"modified":"2022-08-30T13:15:39","modified_gmt":"2022-08-30T11:15:39","slug":"ludwig-louis-und-die-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2022\/08\/30\/ludwig-louis-und-die-musik\/","title":{"rendered":"Ludwig, Louis und die Musik"},"content":{"rendered":"<p><em>von R\u00fcdiger Heinze<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Klar sei er aufgeregt. So viele Menschen wie jetzt im Stuttgarter Wilhelma Theater haben er und seine Kumpels seit Langem nicht mehr auf einem Fleck gesehen. Und der Anstaltsleitung solle ja auch gezeigt werden, dass man in den vergangenen Wochen nicht nur Kaffee getrunken hat. Au\u00dferdem: \u201eIch war noch nie n\u00fcchtern bei einem Hip-Hop-Auftritt drau\u00dfen, das ist jetzt eine ganz neue Erfahrung f\u00fcr mich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Louis, \u201e21 Jahre jung\u201c, wie er selbst sagt, ist Insasse einer der gr\u00f6\u00dften Jugendstrafanstalten Deutschlands. Mit 417 Pl\u00e4tzen f\u00fcr m\u00e4nnliche Straft\u00e4ter plus Zusatzbetten f\u00fcr Untersuchungsh\u00e4ftlinge. Drumherum eine 1.300 Meter lange, 5,5 Meter hohe Mauer, \u00fcber die von drau\u00dfen schon mal (mit was auch immer) gef\u00fcllte Tennisb\u00e4lle fliegen. Etliche werden abgefangen, einige nicht. Deswegen gibt es auch gelegentlich Urin-Proben. J\u00fcngst traf es auch Louis, um 7 Uhr in der Fr\u00fch und unpassenderweise am Tag des ersten Konzertauftritts. Befund: negativ, zum Gl\u00fcck. Im \u201epositiven Fall\u201c \u2013 Louis sitzt hier, weil er Drogen vertickt hat \u2013 w\u00e4re ein 100.000 Euro teures, stark sponsorengest\u00fctztes soziokulturelles Projekt geplatzt. Denn Louis ist Protagonist und unabk\u00f6mmlich bei der \u201eBeethoven-RAPsody\u201c aus der Jugendstrafanstalt Adelsheim nahe Heilbronn. Einen internen Rap-Wettbewerb unter zehn Teilnehmern hatte er dort schon gewonnen, h\u00f6rbares Talent und Darstellungswille sind fraglos vorhanden. Jetzt kommt Gesamtverantwortung hinzu, siehe Urin-Probe.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht alle der urspr\u00fcnglich 22 Insassen-Teilnehmer sind hier bei der Generalprobe zu \u201eHimmel \u00fcber Adelsheim \u2013 Eine Beethoven-RAPsody\u201c in einer Turnhalle der JVA noch dabei. Aktuell sind es nur noch 15, denn es gab auch Zwischenf\u00e4lle mit Disziplinarma\u00dfnahmen. Von den 15 wiederum d\u00fcrfen nur neun mit leichteren Haftbedingungen zur \u00f6ffentlichen Auff\u00fchrung ins Stuttgarter \u00adWilhelma Theater, was insofern schade ist, als es dort f\u00fcnf erklatschte Zugaben geben soll. Neun k\u00f6nnen mit, aber nur acht kehren \u2013 nach K\u00f6rperkontrolle \u2013 zur\u00fcck nach Adelsheim. F\u00fcr einen hei\u00dft es mit dem finalen Klatscher: Entlassung. Dieser Eine \u00fcbrigens bleibt um des Projektes Willen zwei N\u00e4chte l\u00e4nger in der JVA als vorgesehen. Das kann man guten Gewissens schon mal als einen Erfolg des ganzen Unternehmens verbuchen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"635\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-1024x635.jpg\" alt=\"Rap, Klassik, Tanz, Pantomime, Breakdance, Chorgesang, Beatbox \u2013 und ganz viel Spa\u00df (Foto Oliver R\u00f6ckle)\" class=\"wp-image-7938\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-1024x635.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-768x476.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-500x310.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-800x496.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-1280x794.jpg 1280w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-870x539.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle-600x372.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_4923_FotoOliverRoeckle.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Rap, Klassik, Tanz, Pantomime, Breakdance, Chorgesang, Beatbox \u2013 und ganz viel Spa\u00df (Foto Oliver R\u00f6ckle)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>\u201eDrinnen und Drau\u00dfen\u201c \u2013 Begegnung auf Augenh\u00f6he<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ma\u00dfgeblich auf die Beine gestellt wurde das Projekt vom Stuttgarter Kammerorchester \u2013 und zwar aus der \u00dcberlegung heraus, welche gesellschaftlich randst\u00e4ndigen Gruppen partizipativ mit dem Ensemble t\u00e4tig werden k\u00f6nnten. Um Kunst geht es im speziellen Fall nat\u00fcrlich auch, vor allem aber um \u201eSozialarbeit, und zwar zu 90 Prozent\u201c, wie es Katharina Gerhard formuliert, die f\u00fcr das Vermittlungsprogramm des \u00adStuttgarter Kammer\u00adorchesters zust\u00e4ndig ist. Das hei\u00dft konkret: St\u00e4rkung von Ausdrucksf\u00e4higkeit und Selbstbewusstsein, St\u00e4rkung der Konzentration und der sozialen Umgangsformen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so treffen nun Beethoven auf Rap und eineinhalb Dutzend feinsinnige Streicher des Orchesters sowie die Chordamen der Musikschule M\u00f6ckm\u00fchl auf markige, sichtbar nerv\u00f6se Jungs. Eine durchaus reizvolle, aparte, kurzweilige Gemengelage. Ebenfalls dabei sind Mitarbeiter der JVA, ein Seelsorger und eine Verwaltungssekret\u00e4rin im Chor, ein Werkmeister auf der t\u00fcrkischen Laute, ein Vollzugsbeamter als Breakdancer: alles in einem \u201eRap im Knast\u201c-Workshop erarbeitet, wie ihn bundesweit Danny Fresh, im wirklichen Leben Daniel Ohler, anbietet. Wichtig ist, dass sich \u201eDrinnen und Drau\u00dfen\u201c \u2013 soweit m\u00f6glich \u2013 auf Augenh\u00f6he begegnen und Respekt zeigen vor dem Gegen\u00fcber und dessen K\u00f6nnen. Es geht um Gemeinsamkeit, so wie auch zehn \u201eexterne\u201c Lehrlinge die JVA zur Berufsausbildung t\u00e4glich besuchen. Regisseurin Nina Kurzeja beteuert, dass es \u2013 eben aufgrund der verabredeten Augenh\u00f6he \u2013 bei szenischen Anweisungen nie Akzeptanz-Probleme gegeben habe. Wom\u00f6glich ist das drau\u00dfen in der Freiheit im Zweifelsfall noch anders als bei diesem, \u00fcbrigens ausschlie\u00dflich von Frauen geleiteten, Musikprojekt im Knast. Neben Kurzeja und Gerhard sind auch noch Dirigentin \u00adViktoriia \u00adVitrenko und Ausstatterin Marie \u00adFreihofer mit von der Partie.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>\u201eNur wer die Sehnsucht kennt\u201c \u2013 eine Fusion geht unter die Haut<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und dann hebt sie an, die Show, deren Texte nicht zensiert sind. Darauf legt der JVA-Leiter, Regierungsdirektor Dr. Nikolas Blanke, Wert. Obwohl sie in manchem Detail nicht seinen eigenen \u00dcberzeugungen entsprechen. Gut m\u00f6glich, dass er damit solche Rap-Zweizeiler meint: \u201eMit Sechzehn dachte ich, ich h\u00e4tte alles im Griff \u2013 doch wurde vom Schicksal gefickt.\u201c Wichtiger jedenfalls waren Blanke der individuelle Ausdruck von Erfahrungen und Gef\u00fchlen in einer jeweils passenden Form bis hin zum Gangsta-Rap. Das Textbuch zur Auff\u00fchrung vermerkt denn auch geflissentlich-fettgedruckt: \u201eSelbst ein Genie wie Beethoven hatte durch seine chaotische Lebensweise Probleme mit der Staatsgewalt.\u201c Da treffen sich dann Ludwig, Louis und die Musik. Alles ist Collage und Fusion: Rap, der Klassik-Titan mit Kunstliedern und seinem chorisch aufgef\u00fchrten Streichquartett \u201eserioso\u201c, op. 95, Tanz, Pantomime, Breakdance, Chorgesang, Beatbox.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"597\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-1024x597.jpg\" alt=\"JVA trifft Kammer\u00adorchester: ein gegl\u00fccktes Experiment mit Vorbildcharakter (Foto Oliver R\u00f6ckle)\" class=\"wp-image-7940\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-1024x597.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-300x175.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-768x448.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-500x292.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-800x466.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-1280x746.jpg 1280w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-870x507.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle-600x350.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8424_FotoOliverRoeckle.jpg 1475w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>JVA trifft Kammer\u00adorchester: ein gegl\u00fccktes Experiment mit Vorbildcharakter (Foto Oliver R\u00f6ckle)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einiges davon h\u00f6rt man in dieser besonderen Umgebung vollkommen neu, etwa Beethoven und seine Vertonung von \u201eNur wer die Sehnsucht kennt, wei\u00df, was ich leide\u201c oder seinen \u201eErlk\u00f6nig\u201c (\u201eGar sch\u00f6ne Spiele spiel\u2019 ich mit dir\u201c, \u201eUnd bist du nicht willig, so brauch\u2019 ich Gewalt\u201c). Aber: Beethoven ist sch\u00f6n und gut und wahr. Unmittelbar eindr\u00fccklicher, energetischer vor der gegeben-abgesperrten Situation ist so mancher selbstverfasste Rap \u2013 beziehungsweise deren gemeinsame Nenner. H\u00f6rt eine genau hin, liest einer genau nach, so sticht in Ohr und Auge, was immer wieder Gegenstand der rhythmisch-straighten Songs ist: die Tr\u00e4nen der M\u00fctter \u00fcber den verlorenen Sohn, dazu eine besungene innere Leere. Beides macht nachdenklich \u2013 vor allem im Verbund mit Gest\u00e4ndnissen, Selbstbezichtigungen (\u201eMeine Versprechen, ja, sie waren immer mangelhaft\u201c), Credos (\u201eIch schaue dem Teufel in die Augen, um Gott wieder zu sehen\u201c), Erinnerungen (\u201eEs war \u2019ne sch\u00f6ne Zeit. Als ich nach Hause kam, gab es immer was Warmes zu essen\u201c), Pl\u00e4nen (\u201eHab\u2019 ein Kind, deshalb muss ich jetzt ein Vorbild sein\u201c). S\u00e4tze, die beklemmen, S\u00e4tze, die rausm\u00fcssen auf der Folie der Kunst. 50 Prozent der jungen Insassen (Durchschnittsalter: 20 Jahre) haben denn auch ein Broken-Home-Leben hinter sich. Beethovens \u201eFidelio\u201c spielt da keine Rolle, wir haben es nicht mit politischen Gefangenen zu tun. Erstaunlich blass jedoch ist im Gesamtzusammenhang der ins Boot geholte Profi-Rapper \u201eAfrob\u201c, sowohl vokal wie k\u00f6rpersprachlich. Meint auch der 19-j\u00e4hrige Slako, Gefangener mit Heimat Konstanz: \u201eAbsolut unauthentisch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Tamara Scherer, Sozialarbeiterin und Freizeitp\u00e4dagogin in der JVA Adelsheim, spricht einen bemerkenswert zweigeteilten Satz: \u201eDie Jungs sind begeisterungsf\u00e4hig f\u00fcr alles \u2013 Hauptsache raus aus der Zelle.\u201c Louis, der nicht mehr viel Zeit im Knast vor sich hat, wenn der Richter mitspielt, widerspricht dem nicht. Er, der Hip-Hopper, sei am Anfang nicht ganz mit Herz und Seele dabei gewesen. Aber er wisse genau, was f\u00fcr ihn zu tun sei demn\u00e4chst. Erstens: Bew\u00e4hrung einhalten. Zweitens: die Verwirklichung seines Traumes, Musik zu machen. \u201eDaf\u00fcr ist das Projekt doch schon ein ganz guter Anfang.\u201c Wobei: \u201eDer deutsche Mainstream-Rap ist nichts f\u00fcr mich.\u201c Wir dr\u00fccken die Daumen, er h\u00e4tte die Chance verdient \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt \u00fcbrigens bereits Nachfrage nach w\u00fcrttembergischen Folgeprojekten. Vielleicht ja das n\u00e4chste Mal in der Frauenhaftanstalt Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile  has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#dee6f0\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><br>Lieber Louis und all die anderen,<\/p>\n\n\n\n<p>ich denke, Ihr lest das irgendwann. Deshalb: Vielen Dank f\u00fcr Eure beeindruckende Performance \u2013 \u201egro\u00dfes Kino\u201c! Ihr habt gezeigt, was ihr draufhabt. Vergesst sp\u00e4ter nie, wie sich das angef\u00fchlt hat, auf dieser B\u00fchne zu stehen \u2013 vor allem, wenn \u201edrau\u00dfen\u201c das Leben schwierig wird. Man kann sehr viel schaffen, wenn man wirklich will und sich daf\u00fcr reinh\u00e4ngt. Nicht alles klappt auf Anhieb und immer \u2013 bei niemandem. Niederlagen sind keine Schande. Von Herzen alles Gute f\u00fcr Euch, Ihr habt unseren Autor und mich schwer geflasht an diesem Nachmittag!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Iris Steiner, \u201eorpheus\u201c-Redaktion<\/em><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:22px\"><strong><strong><strong><strong>Dieser Artikel ist eine Leseprobe aus unserer Ausgabe September\/Oktober 2022<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/print-ausgabe-05-2022\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Print-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong> | <strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/pdf-ausgabe-05-2022\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">PDF-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rap meets Beethoven im Knast: \u201eHimmel \u00fcber Adelsheim\u201c, ein soziokulturelles Projekt des Stuttgarter Kammerorchesters <\/p>","protected":false},"author":14,"featured_media":7939,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tpgb_global_settings":"","_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":5,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[86,1662],"tags":[],"class_list":["post-7950","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege","category-beitraege-2022-05"],"tpgb_featured_images":{"full":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8298_FotoOliverRoeckle.jpg",1500,844,false],"tp-image-grid":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8298_FotoOliverRoeckle.jpg",700,394,false],"thumbnail":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8298_FotoOliverRoeckle-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8298_FotoOliverRoeckle-300x169.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8298_FotoOliverRoeckle-768x432.jpg",600,338,true],"large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/SKO_HimmelUeberAdelsheim_8298_FotoOliverRoeckle-1024x576.jpg",600,338,true],"default":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/plugins\/the-plus-addons-for-block-editor\/assets\/images\/tpgb-placeholder.jpg"},"tpgb_post_meta_info":{"get_date":"30. 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