{"id":8343,"date":"2022-12-22T18:15:00","date_gmt":"2022-12-22T17:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=8343"},"modified":"2022-12-22T20:29:37","modified_gmt":"2022-12-22T19:29:37","slug":"haydneum-budapest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2022\/12\/22\/haydneum-budapest\/","title":{"rendered":"Ambitioniertes Kleinod"},"content":{"rendered":"<p><em>von Tobias Hell<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die historisch informierte Auff\u00fchrungspraxis geh\u00f6rt f\u00fcr die Meisterwerke des Barock heute ebenso zum guten Ton wie bei Komponisten vom Rang eines Mozart oder Beethoven. Waren es in den 1970er Jahren einzelne Pioniere wie Nikolaus Harnoncourt, die wichtige Aufbauarbeit leisteten, haben sich inzwischen zahlreiche Originalklang-Ensembles und Festivals etabliert, die l\u00e4ngst nicht mehr nur ein Spezialisten-Publikum anlocken. Ein neuer Anziehungspunkt ist das 2021 ins Leben gerufene &#8222;Haydneum&#8220; in Budapest. Wobei der Namensgeber mit seinen Kompositionen zwar den Dreh- und Angelpunkt im Programm bildet, dieses jedoch keineswegs dominiert und es so, selbst f\u00fcr Kenner, immer wieder die eine oder andere Rarit\u00e4t zu entdecken gibt. Ein ambitioniertes Projekt, das sich nicht nur im j\u00e4hrlichen Herbstfestival, einem Festival f\u00fcr geistliche Musik sowie Kammermusik-Konzerten auf Schloss Esterh\u00e1zy in \u00adFert\u0151d \u00admanifestiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem k\u00fcnstlerischen Leiter Beno\u00eet Dratwicki und seinem Team geht es nicht einfach nur darum, internationale K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler f\u00fcr hochkar\u00e4tige Konzerte nach Budapest zu holen. Sie wollen auch tief in die Musikgeschichte der Donau-Metropole eintauchen und gleichzeitig eine neue Generation daf\u00fcr begeistern, sich mit alten Instrumenten und Spieltechniken auseinanderzusetzen. &#8222;Ungarn verf\u00fcgte im 17. und 18. Jahrhundert \u00fcber ein viel reicheres musikalisches Repertoire, als wir urspr\u00fcnglich annahmen. Es gibt zahlreiche, nach wie vor wenig bekannte, ungarisch geb\u00fcrtige oder ausl\u00e4ndische Komponisten zu entdecken, die zwischen 1630 und 1830 hier wirkten. Diese Musik wieder zug\u00e4nglich zu machen, ist der zweite Aufgabenbereich des Haydneums.&#8220; Umso wichtiger ist daher die enge Kooperation mit der Nationalbibliothek, in deren Archiven zahlreiche Sch\u00e4tze liegen. Und es schwebt tats\u00e4chlich eine gewisse Ehrfurcht im Raum, wenn \u00adDratwickis Kollegin Katalin Kim der zum Pressetermin geladenen Runde in and\u00e4chtiger Stille B\u00fccher mit historischen B\u00fchnenbild-Entw\u00fcrfen zeigt, Opern-Partituren mit pers\u00f6nlichen Korrektur-Eintr\u00e4gen von &#8222;Giuseppe Haydn&#8220; oder handschriftliche Skizzen zu seinen f\u00fcr Esterh\u00e1zy geschaffenen Sinfonien und Oratorien.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben quellenkritischen Neuausgaben der Werke des Namenspatrons harren hier auch unz\u00e4hlige Kompositionen von Zeitgenossen wie Gregor Joseph Werner, Benedek Istv\u00e1nffy oder Anton Zimmermann darauf, akribisch katalogisiert und anschlie\u00dfend ihrem Dornr\u00f6schenschlaf entrissen zu werden. Ganz \u00e4hnlich der Arbeit, die der Palazzetto Bru Zane seit geraumer Zeit f\u00fcr die franz\u00f6sische Oper der Romantik leistet. Nicht zuf\u00e4llig z\u00e4hlt der promovierte Musikwissenschaftler und zus\u00e4tzlich an Cello und Fagott ausgebildete Beno\u00eet \u00adDratwicki auch dort, gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Alexandre, zu den kreativen K\u00f6pfen hinter den Kulissen. Und wie bei den in Venedig ans\u00e4ssigen Kollegen ist man auch beim Haydneum mit begleitenden CD-Produktionen um k\u00fcnstlerische Nachhaltigkeit bem\u00fcht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"695\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-1024x695.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8331\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-1024x695.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-300x204.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-768x522.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-500x340.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-800x543.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-870x591.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-600x408.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0787_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">(Foto Haydneum\/Pilvax Films)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:24px\"><strong>Gestern und heute<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alt und Neu liegen in Budapest oft nah beieinander. Und so lockt das Festival zwar mit authentischer Interpretation an historischen Orten, pr\u00e4sentiert sich anl\u00e4sslich des Er\u00f6ffnungskonzerts, das vom Ensemble Le Concert de la Loge aus Paris bestritten wird, aber genauso \u00adgerne im hochmodern ausgestatteten M\u0171v\u00e9szetek \u00adPalot\u00e1ja, dem Palast der K\u00fcnste, den die Ungarn selbst gerne der Einfachheit halber nur kurz &#8222;M\u00fcPa&#8220; nennen und der Opernreisenden vor allem durch die j\u00e4hrlich stattfindenden Wagner-Auff\u00fchrungen von \u00c1d\u00e1m Fischer ein Begriff sein d\u00fcrfte. Und ein bisschen Opernmusik findet sich dann nat\u00fcrlich ebenfalls im Programm des aktuellen Herbstfestivals \u2013 gleich am ersten Abend mit den Ouvert\u00fcren zu Salieris &#8222;Les Horaces&#8220; oder Cherubinis &#8222;D\u00e9mophon&#8220;. W\u00e4hrend das jedoch nicht mehr als kleine Appetithappen sind, l\u00e4sst sich zum Festival-Finale im prunkvollen gro\u00dfen Saal der Liszt-Akademie Haydns selten gespielte Oper &#8222;L\u2019isola disabitata&#8220; \u2013 leider nur in konzertanter Form \u2013 kennenlernen. &#8222;Das ist immer auch eine finanzielle Frage. Eine szenische Produktion braucht l\u00e4ngere Vorbereitung und kostet auch mehr Geld&#8220;, erz\u00e4hlt Dirigent Gy\u00f6rgy Vashegyi zwischen den Proben. &#8222;Aber nat\u00fcrlich w\u00e4re es sch\u00f6n, auch einmal eine szenische Oper zu zeigen. Wenn sich zum Beispiel die Staatsoper f\u00fcr eine Kooperation begeistern lassen k\u00f6nnte, w\u00e4ren wir die letzten, die Nein sagen w\u00fcrden.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Interesse am historisch informierten Klang wurde bei Vashegyi einst vor allem durch Helmuth Rilling geweckt, den er als 16-J\u00e4hriger erstmals bei einem Konzert in Budapest live erlebte und sp\u00e4ter im Rahmen mehrerer Meisterkurse auch als P\u00e4dagogen kennenlernen durfte. \u00c4hnlich pr\u00e4gend die Begegnung mit John Eliot Gardiner. Dessen Bach-Interpretationen hinterlie\u00dfen tiefen Eindruck beim jungen Studenten und f\u00fchrten schlie\u00dflich dazu, dass Vashegyi 1990 seinen Purcell \u00adK\u00f3rus (Purcell Chor) gr\u00fcndete und ein Jahr sp\u00e4ter mit dem Orfeo Zenekar (Orfeo Orchester) einen zweiten Klangk\u00f6rper ins Leben rief, mit dem er sich auf die Musik des Barock und der Wiener Klassik spezialisierte \u2013 seit 1994 komplett auf historischem Instrumentarium. Dass man die ersten Jahre ohne externe Finanzierung oder staatliche F\u00f6rderung \u00fcberlebte, mutet r\u00fcckblickend fast schon wie ein kleines Wunder an, best\u00e4rkt den Dirigenten aber in seinem Glauben an die Bedeutung des Projekts Haydneum.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Vashegyi hat mit seinen Ensembles bereits in der Vergangenheit immer wieder Rarit\u00e4ten zutage gef\u00f6rdert und auf Tontr\u00e4ger dokumentiert. So etwa Gregor Joseph Werners Oratorium &#8222;Der gute Hirt&#8220; oder &#8222;Des Kaiser Constantin I. Feldzug und Sieg&#8220; aus der Feder von Josephs j\u00fcngerem Bruder Michael Haydn. Und so versteht es sich beinahe von selbst, dass er und seine Klangk\u00f6rper auch im Konzertprogramm des Herbstfestivals prominent vertreten sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:24px\"><strong>Geschichtstr\u00e4chtige Spielorte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Spannende Vergleiche erlaubt da beispielsweise ein Konzert mit dem Purcell K\u00f3rus in der zwischen 1725 und 1742 erbauten Universit\u00e4tskirche: Gleich drei kurze Messen f\u00fcr die Fastenzeit von Michael Haydn stehen auf dem Plan, die sowohl an Komplexit\u00e4t als auch in Intensit\u00e4t der Interpretation stetig zunehmen und das prunkvolle barocke Ambiente durch ihre anr\u00fchrende Schlichtheit kontrastieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich geschichtstr\u00e4chtig der Konzert-Ort des folgenden Abends, der Beethoven-Saal des ehemaligen Karmeliterklosters. Thronend auf dem Burgberg am rechten Ufer der Donau \u2013 und mit einem traumhaften Blick auf die Stadt \u2013 bewohnte hier unter anderem bereits im 13. Jahrhundert K\u00f6nig B\u00e9la IV. seine Residenz in strategisch g\u00fcnstiger Lage, ehe 2017 der amtierende Ministerpr\u00e4sident seinen neuen Amtssitz bezog. Aus rein musikhistorischer Sicht reizt aber wohl eher das ebenfalls hier beheimatete ehemalige Burgtheater, in dem schon Beethoven konzertierte und das in seiner n\u00fcchtern renovierten Form den Schauplatz f\u00fcr das Gastspiel der Musica Aeterna aus Bratislava bildet. Das Ensemble von Konzertmeister Peter Zaj\u00ed\u010dek widmet sich dabei neben einem kleinen Abstecher zu Haydn vor allem der Musik seines Zeitgenossen Anton Zimmermann, hat aber im ersten Teil des Abends mit leichten Intonationstr\u00fcbungen zu k\u00e4mpfen und kann erst auf der Zielgeraden mit der Cassatio in G-Dur wieder Boden gutmachen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"708\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-1024x708.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8336\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-1024x708.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-300x208.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-768x531.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-500x346.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-800x553.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-870x602.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10-600x415.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Petra-Somlai-fortepiano-concert-_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-10.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Petra Somlai interpretiert bei einem charmant selbst moderierten Konzert Beethoven auf dem Hammerfl\u00fcgel (Foto Haydneum\/Pilvax Films)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Altbekanntes in neuem historisch informiertem Gewand wartet wiederum im nach \u00adGeorg Solti benannten Kammermusiksaal der Liszt-Akademie, wo Pianistin Petra \u00adSomlai \u00adBeethoven am Hammerfl\u00fcgel interpretiert, was sowohl der &#8222;Mondscheinsonate&#8220; als auch der &#8222;Path\u00e9tique&#8220; eine andere Aura verleiht \u2013 sofern man bereit ist, sich bei diesen Dauerbrennern des Klavierrepertoires von modernen H\u00f6rgewohnheiten freizumachen. Leichter ist der Zugang da schon bei der Haydn Sonate in D-Dur Hob XVI:42 oder \u00adBeethovens Liederzyklus &#8222;An die ferne Geliebte&#8220;, bei dem sich offenbar auch Tenor Zolt\u00e1n \u00adMegyesi immer mehr von den Qualit\u00e4ten des weicheren Originalinstruments \u00fcberzeugen l\u00e4sst und im Zuge dessen auch seinen dramatisch gest\u00e4hlten Stimmb\u00e4ndern lyrischere Nuancen abtrotzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner reichen Theaterszene, architektonischen Sehensw\u00fcrdigkeiten und der gehaltvollen K\u00fcche ist Budapest das ganze Jahr \u00fcber eine Reise wert. Doch f\u00fcr entdeckungsfreudige Klassikfans empfiehlt es sich angesichts solch ambitionierter musikalischer Entdeckungstouren durchaus, den n\u00e4chsten Besuch vielleicht einmal mit dem Spielplan dieses kleinen, aber feinen Festivals zu synchronisieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:22px\"><strong><strong><strong><strong>Dieser Artikel ist eine Leseprobe aus unserer Ausgabe Januar\/Februar 2023<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/print-ausgabe-01-2023\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Print-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong> | <strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/pdf-ausgabe-01-2023\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">PDF-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Budapester \u201eHaydneum\u201c bringt neuerdings Ergebnisse intensiver Forschungsarbeit zum Klingen<\/p>","protected":false},"author":14,"featured_media":8337,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tpgb_global_settings":"","_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":5,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[86,1670],"tags":[],"class_list":["post-8343","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege","category-beitraege-2023-01"],"tpgb_featured_images":{"full":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0827_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films.jpg",1500,844,false],"tp-image-grid":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0827_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films.jpg",700,394,false],"thumbnail":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0827_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0827_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-300x169.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0827_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-768x432.jpg",600,338,true],"large":["https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Z1A0827_c_Haydneum-\u2013-Pilvax-Films-1024x576.jpg",600,338,true],"default":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/plugins\/the-plus-addons-for-block-editor\/assets\/images\/tpgb-placeholder.jpg"},"tpgb_post_meta_info":{"get_date":"22. 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