{"id":8528,"date":"2023-02-28T11:30:00","date_gmt":"2023-02-28T10:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=8528"},"modified":"2023-02-27T13:37:31","modified_gmt":"2023-02-27T12:37:31","slug":"hopfen-und-malz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2023\/02\/28\/hopfen-und-malz\/","title":{"rendered":"Gott erhalt\u2019s!"},"content":{"rendered":"<p><em>von Stefan Frey<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eIch finde den Begriff Operette eigentlich sehr gut, weil er kontrovers ist. Sie ist satirisch, aber belehrt nicht, sondern verbirgt durch Oberfl\u00e4chlichkeit eine tiefere Schicht. F\u00fcr mich hat das eine Subversivit\u00e4t, die es in der Oper nicht gibt. Es ist eine Form, Humor auf die B\u00fchne zu bringen, auch bl\u00f6den Humor. In der Oper gibt es keine richtige Lustigkeit, niemand hat den Mut, auch einen Kalauer zu vertonen. Aber in der Operette muss der Text griffig sein. Simple Reime, die aber einen Schm\u00e4h haben. Und wenn man dann noch eine turbulente Geschichte hat, mit vielen Verwirrungen, dann folgt die Musik von alleine.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Tenor Daniel Behle wei\u00df, was er will. F\u00fcr ihn ist Operette nicht \u2013 wie bei den wenigen \u201eOperetten-Urauff\u00fchrungen\u201c der letzten Jahre \u2013 nur ein Etikett f\u00fcr mehr oder minder neut\u00f6nerisches, komisches Musiktheater, f\u00fcr ihn ist es ein eigenes Genre mit eigenen Regeln. Und die nimmt er ernst, es soll schlie\u00dflich auch nach Operette klingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Behle ist ein musikalischer Grenzg\u00e4nger, hat nicht nur Gesang und Komposition studiert, sondern auch Posaune und Schulmusik. So vielseitig wie seine Ausbildung ist auch sein Schaffen. Er schreibt sp\u00e4tromantische Orchesterst\u00fccke, Hamburger Shanties und fiktive Richard-Strauss-Lieder. Und jetzt auch noch eine Operette. Sie hei\u00dft \u201eHopfen und Malz\u201c, dreht sich ums Bierbrauen und wurde am 21. Januar 2023 in Annaberg-Buchholz uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8532\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-870x580.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1670_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00d6lsum oder Meersum: Wer braut das bessere Bier? (Foto Dirk R\u00fcckschlo\u00df\/Pixore Photography)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Idee dazu kam Behle w\u00e4hrend einer \u201eArabella\u201c-Vorstellung unter Christian Thielemann in Dresden. Der Gedanke, dass diese Musik eigentlich auch gut in eine Operette hineinpassen w\u00fcrde, lie\u00df ihn nicht los und brachte ihn schlie\u00dflich dazu, selbst eine zu schreiben. Und tats\u00e4chlich geistert Richard Strauss h\u00f6rbar durch die Partitur von \u201eHopfen und Malz\u201c, zumindest im Orchester \u2013 so, als habe Behle endlich die Operette geschrieben, die Richard Strauss immer schreiben wollte: Vergebens hatte er seinen Librettisten Hugo von Hofmannsthal davon zu \u00fcberzeugen versucht, dass er \u201egro\u00dfes Talent zur Operette habe\u201c und \u201ezum Offenbach des 20. Jahrhunderts berufen\u201c sei. Hofmannsthal schrieb stattdessen \u201eArabella\u201c \u2013 wahrscheinlich nur, um wiederum 100 Jahre sp\u00e4ter Daniel Behle auf die Idee zu bringen, selbst eine Operette zu schaffen. Dieser wiederum fand seinen Hofmannsthal im Schweizer Romancier Alain Claude Sulzer, der sich aber auf das Operetten\u00adprojekt des Komponisten einlie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:24px\"><strong>Unsinn mit Methode nach Wiener Art<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Genre hat es Behle seit seinem Engagement an der Wiener Volksoper besonders angetan. Seinen Einstieg dort hatte er als Alfred in einer alten, schon etwas angestaubten \u201eFledermaus\u201c-Inszenierung von Robert Herzl: \u201eDas hat einfach Spa\u00df gemacht, singen und nicht gro\u00df \u00fcber das Warum nachdenken. Das war f\u00fcr mich sehr pr\u00e4gend. Ich finde, dass Operette, wie der Jazz ja auch, eine Wurzel hat. Und die ist f\u00fcr mich in Wien. Damals habe ich viel gelernt. Operette ist Musiktheater: Sprechen, singen und das Sujet sollte lustig sein oder wenigstens verwirrend \u2013 wie in der \u201aFledermaus\u2018. Warum funktioniert das? Klar, die Musik ist gigantisch, aber andererseits ist da auch die Thematik: Du hast einen Polizisten beleidigt, gehst daf\u00fcr in den Knast, willst aber nicht \u2013 das ist so bl\u00f6d, aber lustig und zeitlos. Ich finde auch Biertrinken zeitlos und deshalb sind wir darauf gekommen, das ist immer witzig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Denn darum geht es in \u201eHopfen und Malz\u201c, ums Biertrinken und Bierbrauen. Und die Handlung ist tats\u00e4chlich lustig und verwirrend und spielt in den beiden norddeutschen D\u00f6rfern Meersum und \u00d6lsum. Die wetteifern allj\u00e4hrlich um den ersten Preis beim regionalen Bierbrauwettbewerb. Seit Jahren gewinnt Horst Flens aus \u00d6lsum. Und seit Jahren scheitert Max Fisch aus \u00adMeersum. Doch diesmal sind seiner Frau Letty vier \u00adBayern im Traum erschienen. Sie verk\u00fcnden ihr, der M\u00f6nch Theophil k\u00f6nne mit seinem Voodoo-Freibier ihrem Mann helfen, den Wettbewerb zu gewinnen. Und tats\u00e4chlich gibt der M\u00f6nch sein Geheimrezept preis: \u201eDas Bier aus dem Kloster St. Demenz, jeder mag\u2019s, keiner kennt\u2019s.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-1024x800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8531\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-1024x800.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-300x235.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-768x600.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-500x391.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-800x625.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-870x680.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography-600x469.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/KHP_Hopfen_und_Malz-1303_c_DirkRueckschloss-PixorePhotography.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Richard Gl\u00f6ckner als Pilger Klaus (Foto Dirk R\u00fcckschlo\u00df\/Pixore Photography)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Absurde Geschichten und simple Reime mit Schm\u00e4h als wesentliche Ingredienzen des Librettos entsprechen also durchaus \u00adDaniel Behles Reinheits-Gebot f\u00fcr Operetten. Und dieser Unsinn hat Methode, das verraten schon die Namen der Figuren. Da gibt es eine Senta und einen segelnden \u00adHoll\u00e4nder namens Bernd. Doch zusammen k\u00f6nnen sie nicht kommen, denn sie liebt die Berge (Senta \u00adBerger!), er die See. Als sie ihm einen Korb gibt, besingt er die \u201eWunde von Bernd\u201c. Einer der vielen Lacher bei der Urauff\u00fchrung in Annaberg-Buchholz. Bei Behle bekommt Senta also nicht den Holl\u00e4nder, sondern den \u00adPilger Klaus: Senta Klaus! Und wo braut Max sein Freibier? In der Wolfsbucht.<\/p>\n\n\n\n<p>In Daniel Behles Werk wimmelt es von Kalauern und Opern-Anspielungen, sowohl in den Gesangstexten als auch in der Musik. Ein Einfall jagt den n\u00e4chsten, die Witze z\u00fcnden, die Schlager auch, und doch wird letztlich keine Operette daraus. Daf\u00fcr ist es zu \u00fcberladen, daf\u00fcr mischt Behle zu viele Opern-Ankl\u00e4nge in seinen wilden Stilmix. Dabei gibt es durchaus echte, wunderbar t\u00e4nzerische Operetten-Nummern, sogar Musical-\u00adSchmachtfetzen, aber eben auch Richard Strauss. Und ihm huldigt Behles Orchester allzu hingebungsvoll. Das macht es den S\u00e4ngern schwer und deckt vor allem den Text zu, der \u00adBehle sonst so wichtig ist. Weniger w\u00e4re hier mehr. Das Publikum verst\u00fcnde besser, was gesungen wird, und h\u00e4tte auch mal Luft zum Nachsummen der durchaus vorhandenen Ohrw\u00fcrmer. Denn Behle hat tats\u00e4chlich Talent f\u00fcr die Operette. Und er hat den in der seri\u00f6sen Musik so seltenen Mut zum Gassenhauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine bl\u00fchende Phantasie treibt auch im Libretto die buntesten Bl\u00fcten, nur eine Geschichte erz\u00e4hlt sie nicht. Nicht einmal die Liebesgeschichte von Senta Klaus ist nach vielversprechendem Beginn von Bedeutung. Weder \u00adFamilie noch Gesellschaft verhalten sich dazu. \u00dcberhaupt scheinen die Bewohner der beiden D\u00f6rfer \u00d6lsum und Meersum keine anderen Probleme zu haben als ihren Bierbrauwettbewerb. Es bleibt aber sogar unklar, warum der so wichtig ist und wof\u00fcr er \u00fcberhaupt steht. Stattdessen gibt es ein \u00dcberangebot an skurrilen Nebenfiguren \u2013 angefangen beim M\u00f6nch Theophil, dem S\u00fcndensucher im Norden, bis hin zu Letty, der Lady Macbeth der Wolfsbucht. Sch\u00f6ne Episoden, die aber bei weitem keine dramatischen Situationen ergeben. Erst im gro\u00dfen Finale werden die vielen Handlungsstr\u00e4nge verdichtet \u2013 gekr\u00f6nt vom Auftritt von Mama Cervisia, gesungen von Renate Behle, der Mutter des Komponisten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"716\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-1024x716.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8529\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-1024x716.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-768x537.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-500x350.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-800x559.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-870x608.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions-600x420.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-12-05-CDN101065_c_KostasMaros-LLHProductions.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Komponist Daniel Behle mit Librettist Alain Claude Sulzer (Foto Kostas Maros\/LLH Productions)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:24px\"><strong>Phantasie und der alte Zauber des Theaters<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Auff\u00fchrung in Annaberg-Buchholz macht das Beste aus dem Handlungs-Wirrwarr, bedient sowohl den Klamauk als auch die Poesie. Regisseurin \u00adJasmin Solfaghari beherrscht ihr Handwerk und hat viele Ideen: Sie l\u00e4sst \u00adSchafe singen, Bayern platteln und findet f\u00fcr jede Figur eine passende Haltung. Die bis ins kleinste Detail fantasievolle Ausstattung von Walter Sch\u00fctze verleiht der Inszenierung zus\u00e4tzlichen Reiz und manchmal sogar einen altmodischen Theaterzauber. Da vergisst man gern, dass das Ensemble des Eduard-von-\u00adWinterstein-Theaters s\u00e4ngerisch bisweilen an seine Grenzen st\u00f6\u00dft und auch die Erzgebirgische Philharmonie Aue der F\u00fclle des Wohlklangs \u00e0 la Richard Strauss nicht immer gerecht wird. Das Publikum jedenfalls ist begeistert.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen danach schreibt Daniel Behle auf seiner Facebook-Seite: \u201e\u201a\u00adHopfen und Malz\u2018 entpuppt sich f\u00fcr mich nach dieser vom Publikum gefeierten Urauff\u00fchrung als Zwitter zwischen Oper und Operette. Eine Erfahrung, die man am Schreibtisch nicht vorhersehen konnte.\u201c F\u00fcr die geplanten Folgeproduktionen besteht also noch Hoffnung, dass Behle sich f\u00fcr die \u00adOperette entscheidet. Vor allem aber sollte er mit seinem Librettisten Alain Claude Sulzer beherzt den Rotstift z\u00fccken und die Lehren aus dieser Feuerprobe in Annaberg-\u00adBuchholz ziehen. Es lohnt sich, denn \u201eHopfen und Malz\u201c ist noch lange nicht ausgegoren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:22px\"><strong><strong><strong><strong>Dieser Artikel ist eine Leseprobe aus unserer Ausgabe M\u00e4rz\/April 2023<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/print-ausgabe-02-2023\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Print-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong> | <strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/product\/pdf-ausgabe-02-2023\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">PDF-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie braut man eine Operette? 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