{"id":9139,"date":"2023-08-29T12:05:00","date_gmt":"2023-08-29T10:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/?p=9139"},"modified":"2023-08-29T10:39:49","modified_gmt":"2023-08-29T08:39:49","slug":"eklatfaehig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/de\/2023\/08\/29\/eklatfaehig\/","title":{"rendered":"Eklatf\u00e4hig"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von Roland H. Dippel<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Keine Frage, dass George Gershwin seiner Zeit weit voraus war und die europ\u00e4ische Musikwissenschaft mit ihren engen Gattungs- und Genrekategorien quasi &#8222;sprengte&#8220;. Den heute als progressiv geltenden &#8222;spirit&#8220; seines kooperierend-synergetischen Schaffens verwirklichte er in als revolution\u00e4r geltenden Werken. Geboren am 26. September 1898 in Brooklyn als Sohn russisch-j\u00fcdischer Einwanderer, jung (an einem Hirntumor) verstorben am 11. Juli 1937 in Hollywood, gilt \u00adGershwin als &#8222;Fr\u00fchvollender&#8220;. Genannt und gespielt werden (leider) allerdings die immer gleichen Haupt\u00adtitel: Die (Volks-)Oper &#8222;Porgy and Bess&#8220;, die Orchesterst\u00fccke &#8222;An \u00adAmerican in Paris&#8220; und die &#8222;Rhapsody in Blue&#8220;, das (\u00adPiano-)Concerto in F.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Schatten dieser Showbiz-Blockbuster stehen bis heute seine Musicals: &#8222;Lady, Be Good!&#8220;, &#8222;Funny Face&#8220; oder &#8222;Pardon My English&#8220;, die \u00fcbrigens auch mit Songs anderer Komponisten best\u00fcckt wurden. Fast immer stammen die Songtexte von Georges Bruder Ira (Israel Gershowitz, 1896-1983). Leider hat aber dessen weitaus l\u00e4ngere Lebenszeit keine kontinuierliche Auff\u00fchrungsgeschichte f\u00fcr Gershwins Musicals bewirkt, weder am Broadway noch anderswo. Immerhin: &#8222;Crazy For You&#8220; l\u00e4uft seit Juni 2023 am Gillian Theatre London. Bei aller musikalischen Brillanz ereilten Gershwins Musicals das gleiche Schicksal wie Titel von Cole Porter und \u00adRichard Rodgers, die ebenfalls zahlreiche Welthits komponierten, ohne dass man die dahinterstehenden B\u00fchnenwerke auch nur dem Namen nach kennt. Bis heute gibt es auch kaum eine Show oder Gala, in der nicht &#8222;\u00adSummertime&#8220; intoniert, gesungen oder gesummt wird, allerdings erlangte hier beinahe schon ausnahmsweise auch die komplette Oper &#8222;Porgy and Bess&#8220; gro\u00dfe Ber\u00fchmtheit. Auch die &#8222;Rhapsody in Blue&#8220; hat &#8222;als \u00adGanzes&#8220; \u00fcberlebt, Gershwins einleitendes Klarinettenthema zur Orchesterversion ist als weltweiter Ohrwurm wahrscheinlich sogar bekannter als Mozarts &#8222;Kleine Nachtmusik&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"826\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-1024x826.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9143\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-1024x826.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-300x242.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-768x620.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-500x404.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-800x646.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-870x702.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801-600x484.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1992.11_c_Rex-Hardy-Jr-e1693238390801.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Br\u00fcder und k\u00fcnstlerische Partner: Ira und George Gershwin in Beverly Hills 1937 \u2013 nur wenige Monate vor Georges fr\u00fchem Tod (Foto Rex Hardy Jr.)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:24px\"><strong>Alleinstellungsmerkmal: Musikalische Universalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gershwins Musik zu beschreiben, sprengt die Klaviatur sprachlicher Formulierungen, enthusiastische und enthusiasmierende Floskeln w\u00fcrden der melodischen und rhythmischen Energie seiner Werke nicht gerecht. Eigentlich ist auch schon alles gesagt \u00fcber den Beginn der &#8222;Rhapsody in Blue&#8220; und die &#8222;vibes&#8220; von &#8222;Summertime&#8220;. Vielleicht sp\u00fcrt man deshalb im Jubil\u00e4umsjahr 2023 trotz Gershwins Pr\u00e4senz auf B\u00fchnen und Podien eine gewisse Ratlosigkeit der Veranstalter, die seine ber\u00fchmten St\u00fccke seltener spielen, als man es vermuten w\u00fcrde. Eine andere Facette des \u0152uvres ist das schwer vollst\u00e4ndig zu listende Eigenleben vieler von \u00adGershwins Melodien. Unz\u00e4hlige Arrangements und Improvisationen gelangen mit Vorliebe auch in Programme mit Br\u00fcchen und vors\u00e4tzlichen Stilkontrasten. So setzte der Pianist Yojo Christen Gershwin in sein Album mit Klavierst\u00fccken von Franz Schubert und Franz \u00adHummel \u2013 eine echt wilde \u00adMischung. Das Jewish Chamber \u00adOrchestra \u00adMunich (JCOM) \u00fcberraschte unter der Leitung von Daniel \u00adGrossmann in den M\u00fcnchner Kammerspielen im Februar 2023 mit Gershwin-Songs als Programmbestandteil von &#8222;ernster&#8220; Kammermusik mit Einfl\u00fcssen des &#8222;j\u00fcdischen&#8220; Jazz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Welthit &#8222;Rhapsody in Blue&#8220; entstand \u00fcbrigens zuerst in einer Fassung f\u00fcr zwei Klaviere. Keineswegs hatte der ber\u00fchmte Klarinettenlauf 1924 bereits die heute vom Beginn der Orchesterfassung bekannte H\u00f6rform, sondern durchlief unter Mitwirkung des Klarinettisten Ross Gorman eine Wandlung von Gershwins Ureinfall zu einer optimierten Klangrealit\u00e4t. Uraufgef\u00fchrt wurde dieses &#8222;Experiment in Musik&#8220; durch Paul Whitemans 23-k\u00f6pfiges Ensemble in der parallel mit Gershwins Klavierfassung entstandenen Instrumentation von Ferde Grof\u00e9. Gershwins zweiter gro\u00dfer Konzerthit &#8222;An \u00adAmerican in Paris&#8220; wurde durch den gleichnamigen Spielfilm von 1951 bekannt, in dem das Orchesterst\u00fcck als musikalischer Motor der Revue-Szenen mit ins Surreale spielenden Trick-\u00adEffekten diente. Den ei\u00adnen alleing\u00fcltigen puristischen Gershwin-\u00adZugriff gibt es demzufolge nicht. Und &#8222;Porgy and Bess&#8220; brachte f\u00fcr das Musiktheater des 20. Jahrhunderts einen \u00e4hnlich aufr\u00fcttelnden Vorsto\u00df wie 60 Jahre zuvor Bizets &#8222;Carmen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:24px\"><strong>Volksoper und Identit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Sujet nach dem Roman von DuBose Heyward spielt &#8222;unter Afroamerikanern&#8220; \u2013 eine Zuschreibung aus Sicht der Anfang der 1930er Jahre in den USA dominierenden wei\u00dfen Bev\u00f6lkerung, die pauschal &#8222;alle Menschen mit einem Tropfen schwarzen Blutes&#8220; ungeachtet ihres \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbilds als solche bezeichnete. \u00adGershwin selbst hatte verf\u00fcgt, dass seine Volksoper nur von Schwarzen gespielt werden sollte, er lehnte bereits damals das Schminken wei\u00dfer Darsteller mit dunkler Farbe ab, das mittlerweile als &#8222;rassistisch&#8220; kritisiert wird und immer wieder zu heftigen Diskussionen f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Negierung von Gershwins Willen fand beispielsweise als deutschsprachige Erstauff\u00fchrung mit der \u00dcbersetzung von Ralph Benatzky am 9. Juni 1945 im Stadttheater Z\u00fcrich statt. Die Partie der Clara und deren Solo &#8222;Summertime&#8220; sang damals die Strauss- und Mozart-Sopranistin Lisa della Casa. Die Neue Z\u00fcrcher Zeitung thematisierte: &#8222;Das Werk ist ja f\u00fcr ein Negerensemble gedacht und v\u00f6llig auf dessen gesangliche und darstellerische Eigent\u00fcmlichkeiten zugeschnitten [\u2026] Stilisierung (die Besetzung mit wei\u00dfen Darstellern, Anm.d.Red.) bedeutet in dieser echten Volksoper fraglos einen Notbehelf. Es soll damit keineswegs angedeutet sein, man habe bei uns den Grundcharakter der Oper verkannt, sondern lediglich auf die Schwierigkeiten hingewiesen, vor die sich Regisseur und Kost\u00fcmgestalter gestellt sehen.&#8220; Auch die Kritik damals hielt das von Gershwin geforderte Ideal-Ensemble f\u00fcr unbedingt notwendig, um die Anforderung des Werks zu &#8222;stilistisch angemessenem Spiel und Tanz&#8220; \u00fcberhaupt bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast 75 Jahre sp\u00e4ter \u2013 am 27. Januar 2018 \u2013 hatte &#8222;Porgy and Bess&#8220; an der Ungarischen Staatsoper Budapest Premiere. Als die internationalen Rechteinhaber des Werks gerichtlich gegen die nicht-afroamerikanische Besetzung und ihren Intendanten Szilveszter \u00d3kov\u00e1cs \u2013 bezeichnenderweise ein enger Freund Viktor Orb\u00e1ns \u2013 vorgehen wollten, erkl\u00e4rten sich 15 der 28 wei\u00dfen Ensemblemitglieder kurzerhand in einem Schreiben zu Afroamerikanern und erkl\u00e4rten, dass &#8222;afroamerikanische Herkunft und Bewusstsein einen untrennbaren Teil ihrer Identit\u00e4t&#8220; bilden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"783\" src=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-1024x783.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9141\" srcset=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-1024x783.jpg 1024w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-300x229.jpg 300w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-768x587.jpg 768w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-500x382.jpg 500w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-800x612.jpg 800w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-870x665.jpg 870w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706-600x459.jpg 600w, https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/SHMF-Abschlusskonzert-27.8.-Kiel-Porgy-and-Bess-c-Felix-Koenig-Agentur-54\u00b0-7-Kopie-e1693238417706.jpg 1046w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Drogen\u00adkontrolle des Porgy-\u00adDarstellers Morris Robinson im Umfeld des Schleswig-\u00adHolstein Musik Festivals machte im vergangenen Jahr Schlagzeilen \u2013 er warf dem Zoll Racial Profiling vor (Foto Felix K\u00f6nig\/Agentur 54\u00b0)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dass die Stoffentscheidung f\u00fcr &#8222;Porgy and Bess&#8220; des j\u00fcdisch-\u00adrussischen Komponisten Gershwin \u00e4u\u00dferst mutig war, kann man auch daran ablesen, dass die Erstauff\u00fchrung an der New Yorker Met erst 1985, 50 Jahre nach der Urauff\u00fchrung, erfolgte \u2013 die Verfilmung von Otto Preminger entstand dagegen immerhin bereits 1959. Fragen von Rassenungleichheit werden am Rande von Produktionen dieser Oper bis heute diskutiert. Als Porgy-Darsteller Morris \u00adRobinson zu einer Auff\u00fchrung im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2022 reiste, wurde er auf Drogen kontrolliert und warf dem Zoll deshalb Racial Profiling vor. In ihrem Dokumentarfilm &#8222;Porgy and Me&#8220; zeigte Susanna Boehm 2009 das Ensemble des New York \u00adHarlem Theatre auf Gastspielreise ihrer &#8222;Porgy and Bess&#8220;-Tournee. Indirekt f\u00e4ngt der Film auch ein, wie sich die Auseinandersetzung mit den Partien &#8222;ihres&#8220; St\u00fccks auf die interne und kollegiale Kommunikation des Ensembles auswirkt. Anl\u00e4sslich einer Vorstellungsserie der Kapst\u00e4dter Oper in Berlin 2008 res\u00fcmierte Gerhard R. Koch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: &#8222;Vielleicht war die historische Situation dieser &#8218;American Folk Opera&#8216; der aktuellen Lage des Kapst\u00e4dter Hauses vergleichbar: Schwarze Unterschicht und wei\u00dfe Hochkultur, an sich kaum kompatibel, sollten \u00adzumindest \u00e4sthetisch vereint werden.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Besetzungsstrategien in &#8222;Porgy and Bess&#8220; sind offensichtlich auch heute noch ein befeuernder Anlass f\u00fcr die gesellschaftliche Debatte \u00fcber k\u00fcnstlerische Schwellenph\u00e4nomene bei Fragestellungen zu Rassismus und rassistischer Aneignung. Noch 125 Jahre nach seiner Geburt erhitzt Gershwins Forderung nach einer spezifischen afroamerikanischen Besetzung die Gem\u00fcter: Sein Genie ist so unbestreitbar wie der \u00e4sthetisch-praktikable Z\u00fcndstoff seiner Oper. M\u00f6glicherweise nicht ganz von ungef\u00e4hr spielen die \u00adBerliner Symphoniker &#8222;Porgy and Bess&#8220; in ihrem Silvesterkonzert 2023 und w\u00fcrdigen das revolution\u00e4re Werk hiermit als nicht minder humane Alternative zu dem klassischen Silvesterst\u00fcck schlechthin \u2013 \u00adBeethovens Neunter.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-media-on-the-top has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:22px\"><strong><strong><strong><strong>Dieser Artikel ist eine Leseprobe aus unserer Ausgabe September\/Oktober 2023<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/product\/print-ausgabe-05-2023\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Print-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong> | <strong><a href=\"https:\/\/www.orpheus-magazin.de\/product\/pdf-ausgabe-05-2023\/\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">PDF-Ausgabe bestellen<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 125. 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